Im Sommer erst hatte die Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater (ProWST) überarbeitete Pläne für die Interimsspielstätte während der Sanierung der Staatstheater Stuttgart vorgestellt. Frank Nopper, Oberbürgermeister und Vorsitzender des Verwaltungsrates, sprach damals von einem „Jahrhundertprojekt von Land und Stadt“, das man weiterverfolgen wolle. Der überarbeitete Interimsentwurf für 289 Millionen Euro erschien als eine adäquate, d.h. auch kleinere und kostengünstigere Lösung als zuvor angedacht. Der Konsens hielt allerdings nicht lange: Bereits Mitte September stellte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) die Sanierung erneut zur Debatte.
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