OPER!September 2021

Liebe Leserin, lieber Leser –

Die Musik ist zurück. Zwar kann von Normalität und Post-Pandemie noch keine Rede sein, aber mit steigenden Impfquoten und dem 3G-System ist der Musiktheaterbetrieb wieder machbar geworden – das zeigt nicht zuletzt der gerade zu Ende gehende Festivalsommer. Von Salzburg bis ins süditalienische Martina Franca, von Bayreuth bis Peralada in Katalonien, von München bis nach Aix-en-Provence wurde wieder gespielt. Wir berichten in unserem endlich wieder dicht gepackten Besprechungsteil über die (vielen) Tops und (wenigen) Flops. Damit besteht auch berechtigte Hoffnung, dass die Termine unseres Cover-Künstlers stattfinden können wie geplant: Benjamin Bernheim, der dabei ist, sich zu dem französischen Tenor seiner Generation zu mausern, bereitet sich auf seinen ersten Hoffmann vor, an der Staatsoper Hamburg. Anderthalb Jahre Lockdown oder Sparflammen-Betrieb sind eine lange Zeit. Andererseits – innovative, erfolgreiche Projekte haben schon Resilienz über viel längere Perioden gezeigt. So die Kinderoper Köln, eine echte Vorreiterin in ihrem Feld, die 25 Jahre alt wird. Mehr als genug Grund für einen Hintergrundbericht aus der Domstadt.

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Editorial

Ulrich Ruhnke, Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser –

Man darf wieder zuversichtlich sein. Impffortschritt und die Abkehr vom Inzidenzwert hin zu einem Kriterienmix mit der Hospitalisierungsrate als wichtigstem Indikator deuten auch für den Opernbetrieb auf eine langsame Rückkehr zu Normalität hin. Natürlich, was Herbst und Winter bringen werden, bleibt abzuwarten. Doch zum Spielzeitbeginn im Spätsommer zeigen sich die Opernhäuser insgesamt gut aufgestellt. Vielerorts ist die auch wirtschaftlich bedeutsame Vollauslastung grundsätzlich wieder erlaubt, sofern die 3G-Regel eingehalten wird. Individuelle Handhabungen gibt es dagegen bei der Maskenpflicht…

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