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OPER!Mai 2021

Liebe Leserin, lieber Leser –

So gut wie nie zu sehen, und dann auch noch während des Pandemie-Shutdowns: Dennoch, Francesca da Rimini an der Deutschen Oper Berlin wurde für Sara Jakubiak zum zweiten großen Triumph nach dem Wunder der Heliane vor drei Jahren. Wir sprachen mit der US-Sopranistin in unserem Titelinterview. Auch andernorts kamen – Corona zum Trotz – neue Produktionen auf die Bühne, so u.a. Tobias Kratzers großartige Faust-Regie an der Opéra de Paris, Barrie Koskys neuer Rosenkavalier in München und die nicht ganz so gelungene Nozze di Figaro von Vincent Huguet an der der Berliner Staatsoper. Im Schwerpunkt gehen wir dem Thema „Diversität“ nach: Wer singt, wer musiziert im Opernbetrieb? Wer bekommt überhaupt diese Chance? Und welchen Einfluss haben Ethnizität oder sexuelle Orientierung darauf?

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Editorial

Ulrich Ruhnke, Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser –

Soll niemand sagen, in Corona-Zeiten hätte in der Oper nichts stattgefunden und schon gar nichts Besonderes. Allein sechs große (Rollen-)Debüts sind in den letzten Wochen zu verzeichnen gewesen: Marlis Petersen als Marschallin (Bayerische Staatsoper), Saimir Pirgu als Hoffmann (Opernhaus Zürich), Elīna Garanča als Kundry (Wiener Staatsoper), Sara Jakubiak als Francesca da Rimini (Deutsche Oper Berlin), Elsa Dreisig als Figaro-Gräfin (Staatsoper Berlin)

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La clemenza di Tito

Toleranz und Katastrophe

Am Grand Théâtre de Genève widmet sich der schweizerische Theater- und Filmemacher Milo Rau mit Mozarts La clemenza di Tito zum ersten Mal einer Oper. Vorab gibt er Einblicke in die Inszenierung. Von Valeska Stern Gerade wurde sein neuester Film veröffentlicht, dank Corona nicht im Kino, sondern im Internet, abrufbar...

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Diversität

Kritiken

Francesca da Rimini

Unter Brüdern

Christof Loy und Carlo Rizzi bieten eine glänzende Produktion von Riccardo Zandonais Francesca da Rimini an der Deutschen Oper Berlin, auch im Live-Stream. Von Joachim Lange Große Oper, die genau das hält, was der Name verspricht, und die doch zumindest die Aura einer (Wieder-)Entdeckung umweht – das war beim Wunder...

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News

Aufstehen Kunst Gerhaher

Eilantrag gegen Kulturschließung scheitert

„Die Antragsteller haben dem Eilantrag auch mehrere Fachstudien hinzugefügt, die wissenschaftlich begründen können, warum es kein Zufall war, dass es in den kurzen Monaten der Öffnungen im September/Oktober keinen einzigen nachweisbaren Übertragungsfall im Publikum in allen deutschen Theatern, Opern- und Konzerthäusern gab. Aufgrund der überragenden Belüftungssysteme, Hygienekonzepte, Maskenpflicht, Abschaffung der...

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Geldsegen für LA Opera

Wie bei den meisten US-amerikanischen Opernhäusern ruht auch an der LA Opera derzeit der Spielbetrieb. Für die größtenteils privat finanzierten Institutionen – und ihre Beschäftigten...

Bayern spielt im Freien

Immerhin ab Sommer zeichnen sich Optionen wenigstens für den bayerischen Kulturbetrieb ab. Kunstminister Bernd Sibler (CSU) kündigte eine neue Initiative, „Bayern spielt“, an: „Unser Freistaat...

Termine

Sergey Romanovsky

Sergey Romanovsky

Der „mediterrane Russe“ (so seine Eigenbeschreibung) mit einer Vorliebe für Belcanto-Partien hätte eigentlich in Zürich konzertant Rodrigo in Rossinis La donna del lago singen sollen. Die Frau vom See fiel freilich wegen der Coronakrise ins Wasser, die Zürcher aber bekommen Romanovsky etwas später dennoch zu hören: In Mozarts Idomeneo gibt...

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