OPER!Ausgabe Oktober 2022

Liebe Leserin, lieber Leser –

An den deutschen Theatern und Opernhäusern schaut man besorgt auf den Winter – bei manchen läuft das Geschäft zwar wieder, jedoch längst nicht bei allen. Und zwischen rasant steigenden Energiekosten, anstehenden Tariferhöhungen und tendenzieller Besucherzurückhaltung stellt sich vielen Intendanten die Frage, wie sie ihre Budgets zusammenhalten können. Eine Möglichkeit sind Repertoire-Dauerbrenner: „Wagner geht immer“, sagt etwa Dietmar Schwarz von der Deutschen Oper Berlin. Aber gibt es auch ein Zuviel an Wagner? In der angelaufenen Saison stehen allein elf Götterdämmerungen im Programm deutscher Bühnen. Im Themenbeitrag gehen wir dieser Frage nach. Ganz sicher aber auf der Plus-Seite: Wagner bedeutet Auftritte unserer Titelkünstlerin – Camilla Nylund selbst konnte sich anfangs kaum vorstellen, Isolde oder Brünnhilde zu singen, beides Rollen, in denen sie vor Kurzem ihr Debüt gegeben hat und die auch in Zukunft wieder in ihrem Programm stehen. In ganz anderen Repertoire-Regionen bewegt sich dagegen Bruno de Sá: Der Sänger ist einer der ganz wenigen männlichen Soprane. Im Interview sprachen wir mit ihm über die speziellen Herausforderungen seines Fachs.

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OPER! Editorial

Ulrich Ruhnke, Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser –

Ja, es gab sie, die Protestler, die am 5. Sep­tember vor und in der Wiener Staatsoper ihr Missfallen gegen Anna Netrebko und ihre Rückkehr ans Haus am Ring kundtaten. Doch waren sie in der Minderzahl, ungleich größer war der Jubel. Mit drei so gut wie ausverkauf­ten Vorstellungen ließ das Publikum wissen, was es von einer Verbannung der Künstlerin aus politisch-moralischen Gründen von europäischen Bühnen hält, nämlich gar nichts.

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Offenbach: Barkouf

Hunde an die Macht? In Straßburg und Köln hat man in den letzten Jahren dieses politische Operettenexperiment bereits erfolgreich vor Publikum absolviert. Nun nimmt sich, in einer Inszenierung von Max Hopp und dirigiert von Jérémie Rhorer, auch das Opernhaus Zürich der Offenbach’schen Farce von 1860 an. Die Hauptrollen singen und...

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