Richard Glöckner: „Ich unterhalte mit Freude“
Der Tenor Richard Glöckner ist Sänger, Schauspieler und Tänzer, singt Oper, Operette, Musical und Lied. Von seinem Stammhaus aus, dem...
WeiterlesenDetailsLiebe Leserin, lieber Leser –
Kraftwerk der Gefühle oder intellektuelle Verhandlungsmasse? Angeblich wäre Oper gerne zugänglicher – allein schon aus Gründen der Selbstrechtfertigung gegenüber politischen Sparmaßnahmen. Schaut man sich aber das Repertoire im deutschsprachigen Raum an, dann bleiben neue Werke, die eingängige Musik und zeitgenössische Inhalte verbinden – das Paradebeispiel ist Jake Heggies Dead Man Walking –, oft außen vor. Dies zumal an den großen Häusern. Hier traut sich die „Provinz“ oft mehr! Wir gehen dem Thema in unserem Schwerpunktbeitrag nach.
Wie man etablierte Spielpläne produktiv neu abklopfen kann, damit beschäftigt sich auch die Hamburgische Staatsoper in der Projektreihe „Framing the Repertoire“, initiiert vom neuen Intendanten Tobias Kratzer. Zwischen „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ und Cancel Culture bemüht sich das Haus dezidiert um Nuancen, Komplexität, Graubereiche und Hintergründe.
Und natürlich leben echte Emotionen auch nach wie vor in Kernstücken des Opernkanons. Davon weiß unsere Titelkünstlerin Lise Davidsen ein Lied zu singen. Sie meldet sich als Isolde aus der Babypause zurück, eine Rolle, an die sie sich bereits konzertant herangetastet hat. Und sie weiß: „Unersättliche Leidenschaft ist der Kern, der Mittelpunkt dieser Story.“

Ulrich Ruhnke, Chefredakteur (Foto: Eva Radünzel)
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Der Tenor Richard Glöckner ist Sänger, Schauspieler und Tänzer, singt Oper, Operette, Musical und Lied. Von seinem Stammhaus aus, dem...
WeiterlesenDetailsDer Tenor Richard Glöckner ist Sänger, Schauspieler und Tänzer, singt Oper, Operette, Musical und Lied. Von seinem Stammhaus aus, dem kleinen Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz, macht er mittlerweile auch an größeren Bühnen auf sich aufmerksam.
WeiterlesenDetailsNach der Babypause meldet sich Lise Davidsen zurück, mit ihrem Rollendebüt als Isolde. Im Interview spricht die hochdramatische Sopranistin über diese besondere Partie und ihre...
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Viele betagte Opernwerke und -inszenierungen würden im Wertesystem von heute wohl niemals das Licht der Bühne erblicken. Die Staatsoper Hamburg lädt mit „Framing the Repertoire“ das Publikum dazu ein, problematische Inhalte neu zu betrachten.
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…aber sie macht Spaß, verändert den Hörraum, klärt den Kopf. Die Politgroteske Monster's Paradise von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek ist dafür ein Glücksfall. Es hagelt Kalauer und bittere Pillen.
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Zen-artige Strenge ist nicht der Stil von Regisseur Thaddeus Strassberger. Auch sein Benvenuto Cellini in Brüssel trägt dick auf – manchmal zu dick. Der prickelnden...
Als Amelia in einer Wiederaufnahme von Un ballo in maschera erweist sich Anna Netrebko einmal mehr mit gutem Grund als die Starattraktion.
Dem Schauspielstar Ralph Fiennes gelingt mit Eugen Onegin in Paris ein gelungener Einstand als Opernregisseur. Geleitet wird die Produktion vom neuen Musikdirektor des Hauses, Semyon...
Die Partitur spricht von Rausch, die Inszenierung zieht sich eher ins Psychologische zurück. Damit verschenkt David Hermanns neue Violanta-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin etwas...
Auch in kleinerer Instrumentierung: Korngolds Das Wunder der Heliane erweist sich bei aller mystischen Verschwurbelung auch in Straßburg als wichtiges Musiktheaterwerkwerk des 20. Jahrhunderts.
Am Staatstheater Kassel haben die großen Videowände der vor Kurzem eröffneten Ausweichspielstätte offenbar gesundheitlich negative Auswirkungen auf die Orchestermusiker.
Das Festival Heidelberger Frühling gibt den Wettbewerb „Das Lied“ aus Kostengründen auf.
Das Münchner Nationaltheater, Hauptspielstätte der Bayerischen Staatsoper, ist sanierungsbedürftig. Die Diskussion um eine Ausweichspielstätte hat begonnen.
Eine Studie des Deutschen Musikrates deutet auf eklatanten Nachwuchsmangel für Musikschulen hin. Die Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs ist mittelfristig in Gefahr.
Kürzungen im Kulturetat: In Wien ebenso wie in Stuttgart wurden Einsparungen im Kulturbereich angekündigt.
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