OPER!Juni 2021

Liebe Leserin, lieber Leser –

Man spielt wieder – zaghaft noch, aber unübersehbar: in München, in Wien, in Genf, Basel und Luzern. Folge sinkender Inzidenzwerte, aber auch Ergebnis der Leistung mancher Häuser, die sich während der Lockdown-Phase quasi permanent auf Betriebstemperatur gehalten haben, um loslegen zu können, sobald es möglich wird. Eine Leistung, die ausdrücklich zu würdigen ist. Gespielt wird demnächst auch wieder in Berlin, an den zwei großen Opernhäusern, aber auch am Konzerthaus, wo man, an der Stätte der Uraufführung, des 200. Jubiläums des Weber’schen Freischütz gedenkt – feste Größe im deutschen Opernrepertoire und zugleich immer wieder Regie-Reibungsfläche. Und gespielt wird auch in Bayreuth: Wir sprachen mit Oksana Lyniv, die als erste Dirigentin eine Bayreuth-Premiere, den Fliegenden Holländer, leiten wird. All das ist erfreulich. Weniger erfreulich sind manche Schattenseiten des Opernbetriebs: In unserem Themenbeitrag beschäftigen wir uns mit Body-Shaming und Lookism – Strukturen, die von Sängern, und mehr noch Sängerinnen, nicht nur die perfekte Stimme verlangen, sondern auch einen Körper, der gängigen Schönheitsvorstellungen entspricht.

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Editorial

Ulrich Ruhnke, Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser –

Als die Bayerische Staatsoper am 13. Mai mit einer konzertanten Darbietung des 1. Akts der Walküre in Spitzenbesetzung und mit der möglicherweise zu einer der ganz großen hochdramatischen Sopranistinnen reifenden Lise Davidsen den Spielbetrieb wieder aufnahm, geschah dies nicht nur, weil die Inzidenzwerte und die Politik es zuließen. Der Vorhang ging auf, weil die Leitung des Hauses fest dazu entschlossen war…

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