OPER!Juli-August 2021

Liebe Leserin, lieber Leser –

Nicht immer erscheinen die gängigen Hygieneauflagen, unter denen derzeit der Musiktheaterbetrieb läuft, rundum sinnvoll und glaubwürdig. Aber egal, es wird gespielt! Was noch vor zwei Monaten unmöglich schien, es geht wieder: Lesen Sie hierzu unsere endlich wieder reichhaltiger vorliegenden Kritiken im aktuellen Heft. In der Rückschau wird deutlich, wieviel Flexibilität von den Häusern gefragt war – wir sprachen über die zahlreichen Spielzeit-Umbauten mit den Verantwortlichen in Zürich, Graz und München. Flexibel mussten auch viele Sänger agieren, selbst Größen des Geschäfts hatten zu kämpfen: Im Cover-Interview zieht Günther Groissböck ein Fazit seiner Lockdown-Monate zwischen verlorenen Engagements, Regie-Neuland und Plänen für die Zukunft. Auch für Sophie de Lint, Operndirektorin der Niederländischen Nationaloper, war die Saison 2020/21 ein Jahr der Experimente. Sie verwandelte ihre Bühne in einen Freiraum für junge Theatermacher, zugleich ein Schritt hin zu einer neuen, offeneren, post-kolonialen Oper. Nach vorne blicken mittlerweile auch wieder die Musiktheater in den USA: Wir berichten aus New York, San Francisco und Houston.

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Editorial

Ulrich Ruhnke, Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser –

Noch vor zwei Monaten war es ein Ding der Unmöglichkeit: Aribert Reimanns großorchestriger Lear, Wagners ebenfalls nicht klein besetztes Rheingold oder Puccinis klangmonströse Fanciulla del West in ungekürzten Originalfassungen szenisch dargeboten vor Publikum! Doch kurz vor der Spielzeitpause wurde das nur vage Erhoffte real (lesen Sie hierzu unsere Kritiken im vorliegenden Heft). Der Vorhang ging hoch, kaum dass die Coronapolitik es erlaubt hatte – und brachte uns nicht nur das lang vermisste Live-Erlebnis zurück, sondern auch die Einsicht in die Widersprüchlichkeit, Symbolhaftigkeit und auch…

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