Seit Ende vergangenen Jahres versucht US-Präsident Donald Trump das John-F.-Kennedy-Zentrum für darstellende Kunst (kurz Kennedy Center) in Washington, D.C. – wohl die wichtigste Kulturorganisation der Stadt – in seinem Namen umzubenennen. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt Anfang 2025 hatte Trump den Vorstand des Zentrums übernommen, dessen normalerweise überparteilich ausgewählte Mitglieder entlassen und durch eigene Anhänger ersetzt. Der Vorgang führte zu vehementen Protesten aus der amerikanischen Kulturszene, zahlreiche Künstler sagten Auftritte ab, und Kartenverkäufe und Abonnements brachen so massiv ein, dass die Existenz des Zentrums gefährdet sein könnte.
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