Menschen

Foto: Gregor Hohenberg

Oper heißt Menschen.
Auf, vor und hinter der Bühne.

Was treibt sie an? Wofür stehen sie? Was gibt es Neues?
Wir berichten.

Supermarkt statt Oper: Laura Aikin
Foto: Maren Schultz

Interview

»Am Anfang war ich nur müde«

Kaum eine Berufsgruppe traf der Lockdown aller Bühnen und Konzertsäle so stark wie die freien Opernsänger. Nur wenige Häuser zahlen Ausfälle, in Erkenntnis dieses Missstandes wird jetzt hinter den Kulissen an Lösungen gebastelt. Doch wie kommen die Vokalisten aktuell klar? Ein amerikanischer Tenor arbeitet gegenwärtig als Uber-Fahrer. Der Tiroler Tenor Paul Schweinester ist in Wien als singender Kurierdienstradler unterwegs. Und die Sopranistin Laura Aikin sitzt derzeit in einem Berliner Rewe-Markt an der Kasse.

Interview lesen

In Pesaro zu erleben: Olga Peretyatko
Foto: Daniil Rabovsky

Sängertipps

Olga Peretyatko

Olga Peretyatko ist dem Rossini Opera Festival in Pesaro schon seit vielen Jahren verbunden. Kein Wunder also, dass sie am 9. August den Auftakt machen darf, wenn in der Adria-Stadt ein Corona-Alternativprogramm ausgerollt wird, das u.a. aus Solistenkonzerten auf der städtischen Piazza del Popolo besteht.

Sängertipps lesen

Lust auf neue Rollen: Brian Jagde
Foto: Simon Pauly

Interview

»Ich muss nicht immer im Mittelpunkt stehen«

Eigentlich hätte Brian Jagde im Juni in Amsterdam auf der Bühne stehen sollen, nun sitzt er coronabedingt an seinem Wohnort New York fest. Im Interview spricht der Tenor über seinen Ausflug ins Bariton-Fach und seinen Hunger auf neue Partien.

Interview lesen

Auf zu größeren Partien: Freddie de Tommaso
Foto: Julian Baumann

Sängertipps

Freddie de Tommaso

Der anglo-italienische Tenor ist dabei, von mittleren zu größeren Partien an große Häuser zu wechseln. Mit klangvoller Mittellage, gefühlvoller Gestaltung und überzeugender Technik. Wer will, kann sich selbst einen Eindruck verschaffen in Madama Butterfly im Herbst an der Wiener Staatsoper.

Sängertipps lesen

Barock-Entrepreneur: Georg Lang
Foto: Lukasz Rajchert

Interview

»Weg von den Pauschalregelungen«

Nicht nur der öffentlich finanzierte Opernbetrieb, auch die Festivallandschaft gerät in Pandemiezeiten in die Krise. Georg Lang, Eigentümer der Wiener Produktionsfirma Parnassus Arts Productions und Künstlerischer Betriebsdirektor des neu ins Leben gerufenen Festivals Bayreuth Baroque, hofft dennoch, dass es bald wieder aufwärts geht.

Interview lesen

Wer zahlt was: Johannes Martin Kränzle
Foto: Christian Palm

Corona

Pech gehabt?

Lockdown und Theaterschließungen: Opernliebhabern beschert die Pandemie eine schwere Zeit. Sängerinnen und Sänger aber führt sie an den Rand ihrer beruflichen Existenz. Gerade freiberufliche Bühnenschaffende haben unter der derzeitigen Lage zu leiden, denn keine Vorstellung bedeutet für viele von ihnen kein Geld.

Artikel lesen