Menschen

Foto: Pia Clodi

Oper heißt Menschen.
Auf, vor und hinter der Bühne.

Was treibt sie an? Wofür stehen sie? Was gibt es Neues?
Wir berichten.

Nico Muhly
(Foto: Ana Cuba)

Porträt

»Stil kann man nie planen«

Er flirtet mit Pop und virtueller Realität: Der amerikanische Komponist Nico Muhly will aktuelle Themen und Trends aufgreifen und ist dabei stilistisch nicht festzulegen. Aktuell hat er mit seinem neuen Werk Marnie eine Opernversion von Hitchcocks Kultklassiker geschaffen.

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Charles Castronovo
(Foto: Pia Clodi)

Interview

Sänger mit Stabilität

Schon in jungen Jahren war der amerikanische Tenor mit italienischen Wurzeln besessen von Schiebermützen und schaute den Paten, vor allem wegen Al Pacino. Bevor er Sänger wurde, war Charles Castronovo leidenschaftlicher Tänzer. Heute ist Oper für ihn eigentlich eine andere Form des Rock 'n' Roll. 

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Dietrich Hilsdorf
(Foto: Susanne Diesner)

Interview

»Das ganze Leben hat kein Konzept«

In Düsseldorf inszeniert Dietrich Hilsdorf zum ersten Mal den kompletten Ring. Im Interview spricht er über die Schwierigkeit, als Regisseur Freiräume bei Wagner zu finden, über Tristan im BMW und warum er Stücke auf der Bühne erforschen und nicht inszenieren möchte.

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Cecilia Bartoli
(Foto: Stefano Prospero Spataro)

Mehr als Oper

Singen für die Ewigkeit

Was sind schon ein paar hundert, gar tausend Jahre im Angesicht der Ewigkeit? 1400 Jahre hat es gedauert, bis mit dem ältesten Chor der Welt, dem Päpstlichen Chor der Sixitinischen Kapelle, erstmals eine Frau solistisch singen durfte. Nun war es soweit. Cecilia Bartoli hat es getan.

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Paata Burchuladze
(Foto: privat)

Was macht eigentlich...?

Paata Burchuladze

Seit vier Jahrzehnten, seit seinem ersten Erscheinen auf den Opernbühnen, fordert das tiefschwarze Organ Paata Burchuladzes Publikum wie Kritiker zum Vergleich mit den Jahrhundertbässen eines Fjodor Schaljapin oder Boris Christoff heraus. Und obwohl er mit 62 Jahren noch immer im Vollbesitz seiner beeindruckende Stimme ist, sind Opernauftritte mit ihm rar geworden.

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Sabine Devieilhe
(Foto: Warner)

Namen & Termine

Sabine Devieilhe

Große Rollen – und große Bühnen – stehen für die französische Koloratursopranistin an. Zunächst die Wiener Staatsoper, wo sie die Marie in La fille du régiment singt (11., 13., 16., 19. Jan), dann das Théâtre des Champs-Elysées, mit Devieilhe als Sœur Constance in Dialogues des Carmelites (07., 09., 11., 14., 16. Feb) und schließlich das Atelier Lyrique de Tourcoing, wo sie als Mélisande zu sehen ist (23., 25. Mrz).

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