Highlights zum Fest
Noch auf der Suche nach einer Kleinigkeit für Weihnachten? Wie wär’s mit guter Musik? Hier finden Sie unsere CD-Empfehlungen des Jahres.
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Für ihr zweites Album hat sich Jeanine De Bique mit dem Countertenor Terry Wey zusammengetan. Das Ergebnis ist ein bemerkenswertes Spiel mit den Geschlechtern, bleibt allerdings bei aller Kunstfertigkeit etwas beiläufig.
Geschmeidig, routiniert und gut, aber auch relativ pauschal. Wie schon bei ihren Auftritten hinterlässt Lise Davidsen auch hier den Eindruck, dass ihr Größe und Schönheit der Stimme ausreichen, während Text, musikalischer Gehalt oder Stilistik des jeweiligen Werks zweitrangig sind.
Das Hauptproblem dieser 256 Seiten: Der auch im wahren Opernleben nette, verbindliche Germinal Hilbert, verrät nicht viel und rückt mit den dirty details nicht heraus. Durchaus kontraproduktiv für ein Erinnerungsbuch.
Mozart im Hochglanzformat. Zwei Blockbuster, zwei Singularitäten: das Requiem und die c-Moll-Messe - und eine grandiose Aufnahme!
Zugegeben: Ein bisschen klingt La belle au bois dormant, als hätten Tschaikowsky und Disney ein quietschsüßes Märchenkompott zusammengerührt. Gleichwohl, zwei Stunden Schwerelosigkeit, ein perfektes Féerien-Entertainment!
Es war eine festspielwürdige Premiere: Maria Stuarda in Salzburg 2025. Im Graben gestaltet Antonello Manacorda einen virilen, doch auch weichen Donizetti, Lisette Oropesa tönt als Maria weich, aber bestimmt, herrlich in der Mittellage.
Mit der Aufnahme der Donizetti-Lieder hat das Label Opera Rara in den vergangenen Jahren eine klaffende Repertoirelücke geschlossen. In der achten und abschließenden Folge singt Bassbariton Nicola Alaimo 14 Lieder, die erneut eine große emotionale Bandbreite zeigen.
Was die DVD-Produktion dieser Meistersinger verdienstvoll macht: dass sie sowohl Daniele Gattis ansprechende musikalische Leitung als auch Michael Spyres‘ gelungenes Rollendebüt als Walther von Stolzing auch visuell für die Ewigkeit dokumentiert.
Diese Produktion von Marina, so ephemer dieser nie aufgeführte Erstling erscheinen mag, ist ein Glücksfall. Ein waschechter Opern-Reißer, an dem sich melomanische Gemüter ergötzen können.
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