November / Dezember 2026

Editorial

Weihnachtszeit ist Opernzeit. Wie viele Operngänger ihr musiktheatrales Erweckungserlebnis in den letzten Wochen des Jahres hatten, wissen wir leider nicht genau. Doch es dürften einige sein, dank adventlichen Dauerbrennern wie Hänsel und Gretel, Die Zauberflöte und La bohème.

September / Oktober 2026

Editorial

Die Zukunft der Oper scheitert nicht an Wagner, Verdi oder der Regie. Sie entscheidet sich möglicherweise gar nicht zuerst auf der Bühne, sondern an der Frage, ob sich die Gesellschaft noch die großen Gebäude für die Oper leisten will.

Juli / August 2026

Editorial

Die Oper Köln eröffnet nach ihrer Sanierung mit elf Jahren Verspätung endlich wieder, die Deutsche Oper am Rhein verzichtet – trotz hoher Vorleistungen – auf einen Neubau, um sich wohl ihrerseits in ein Sanierungsabenteuer zu stürzen. Kulturbaustelle Deutschland!

Mai / Juni 2026

Editorial

„Vielfalt“ und „Sinnenzauber“ könnte man als die zwei Schlagworte unserer aktuellen Ausgabe angeben: weg vom überbeanspruchten, mittlerweile klischeegefährdeten Einheitsbühnenbild; und weg von den Einheitsstimmen, die alles singen können, aber dabei zunehmend austauschbar klingen.

März / April 2026

Editorial

Die Konvention von heute ist die Avant­garde von gestern – und das Pendel, so scheint's, schwingt gerade wieder zurück: weg vom Aufrütteltheater, hin zum Geschichtenerzählen, weg von der Singdarstellerin, (hoffentlich) wieder hin zur Diva!

Januar / Februar 2026

Editorial

Dass Oper oft als museal wahrgenommen wird, liegt nicht – wie in unse­rem Themenbeitrag ausgeführt – daran, dass Inszenierun­gen zu wenig modern wären. Es liegt am alten Repertoire, zu dem viel zu wenig erfolgreiches Neues hinzukommt. In Deutschland fällt dieser Befund besonders eklatant aus.

November / Dezember 2025

Editorial

Ungewohntes an der Deutschen Oper Berlin, wo man statt eines neuen GMDs ein Dirigenten-Team anheuert. Ungewohntes auch im szenischen Opernbetrieb: Das gute alte Pasticcio wird neu entdeckt. Prominente Beispiele sind La Monnaie / De Munt und, im letzten Sommer, Salzburg.

September / Oktober 2025

Editorial

Musiktheater müssen die Leute ins Haus bringen, heute umso mehr, da der gesellschaftliche Rechtfertigungsdruck groß ist. Wie sich die Leute dann da verhalten, ist noch einmal eine andere Frage, wie das Beispiel der Mailänder Scala zeigt: Stichwort „Etikette“.

Juli / August 2025

Editorial

Die Oper als antiquiertes Artefakt? Die Bezeichnung „museal“ wird oft abwertend verwendet, dabei erfreuen sich Museen ungebrochener Popularität. Vielleicht sollte der Opernbetrieb „museal“ eher als Anregung betrachten.

Mai / Juni 2025

Editorial

Falsch konstruierte Bühnenbilder können zu Akustikfallen werden. Was man in dieser Hinsicht tun und besser lassen sollte, darüber haben wir mit einigen prominenten Akteuren gesprochen. Doch fallen Gedanken an akustische Bedingungen ohnehin oft unter den Tisch, wenn Musiktheatermacher sich mehr für gesellschaftlich-politische Botschaften interessieren.

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