Schon Anfang des Jahres gab es Berichte, nach denen die Wiener Kammeroper „zeitweise“ ihre Türen würde schließen müssen – Folge von Sparmaßnahmen im Kulturetat der Stadt Wien. Stefan Herheim, Intendant des MusikTheaters an der Wien, das die Kammeroper als Zweitbühne bespielt, hatte bereits damals in einem Interview im Kurier „Sachverstand“ statt „Signalpolitik“ gefordert – ohne die Kammeroper gehe die Anzahl szenischer Neuproduktionen und die Anzahl der Vorstellungen „beträchtlich runter“ und müsse durch zusätzliche Konzertangebote aufgefüllt werden, zum Schaden des Renommees des Hauses.
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