Da ist der Wurm drin!
Regisseur Philipp Grigorian bringt Verdis Luisa Miller nach 35 Jahren wieder an die Wiener Staatsoper und erntet eine Buh-Orgie – gleichzeitig zum demonstrativem Applaus für die Sänger.
Regisseur Philipp Grigorian bringt Verdis Luisa Miller nach 35 Jahren wieder an die Wiener Staatsoper und erntet eine Buh-Orgie – gleichzeitig zum demonstrativem Applaus für die Sänger.
Die Meistersinger von Nürnberg werden von Elisabeth Stöppler an der Staatsoper Stuttgart ordentlich gegen den Strich gebürstet, in einer Inszenierung, die das Traurige in Wagners komischer Oper freilegt.
Am Aalto Musiktheater in Essen entdeckt man mit der Fritjof-Saga der schwedischen Komponistin Elfrida Andrée ein Stück vernachlässigte Musikgeschichte – mit durchaus interessanten Ergebnissen.
David McVicars Ring des Nibelungen für die Mailänder Scala ist fertig. Seine Götterdämmerung ist geradlinig erzählt und ordentlich gesungen, ohne sonderlich zu begeistern.
…aber sie macht Spaß, verändert den Hörraum, klärt den Kopf. Die Politgroteske Monster's Paradise von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek ist dafür ein Glücksfall. Es hagelt Kalauer und bittere Pillen.
Mit einem Hauch Ballets Russes an der Klima-Kippe rieselt Rimski-Korsakows reizendes Schneeflöckchen bildgewaltig und stimmschön am Staatstheater Wiesbaden.
Zen-artige Strenge ist nicht der Stil von Regisseur Thaddeus Strassberger. Auch sein Benvenuto Cellini in Brüssel trägt dick auf – manchmal zu dick. Der prickelnden Musik unter der Leitung von Alain Altinoglu tut das keinen Abbruch.
Als Amelia in einer Wiederaufnahme von Un ballo in maschera erweist sich Anna Netrebko einmal mehr mit gutem Grund als die Starattraktion.
Dem Schauspielstar Ralph Fiennes gelingt mit Eugen Onegin in Paris ein gelungener Einstand als Opernregisseur. Geleitet wird die Produktion vom neuen Musikdirektor des Hauses, Semyon Bychkov.
Die Partitur spricht von Rausch, die Inszenierung zieht sich eher ins Psychologische zurück. Damit verschenkt David Hermanns neue Violanta-Inszenierung an der Deutschen Oper Berlin etwas vom Potenzial dieser frühen Korngold-Oper.
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