Alles nur geträumt?
Manchmal wünscht man sich einen Dirigenten, der sich mehr nach den Sängern richtet, oder einen Regisseur, dessen Ideen auch auf der Bühne sichtbar werden – wie im neuen Tannhäuser am Opernhaus Zürich.
Manchmal wünscht man sich einen Dirigenten, der sich mehr nach den Sängern richtet, oder einen Regisseur, dessen Ideen auch auf der Bühne sichtbar werden – wie im neuen Tannhäuser am Opernhaus Zürich.
Am Staatstheater Regensburg ging es in der auslaufenden Spielzeit um das Thema „Existenzen“. Dazu passt dieser teils etwas plakative, aber musikalisch sehr packende Rigoletto.
Wenn von Aida als großem Spektakel die Rede ist, hat der Elefant seinen Auftritt. Das Werk selbst aber ist eher ein Porzellanladen. Ben Baur versucht die sensiblen Seiten auszuspielen.
Vor 65 Jahren triumphierte Maria Callas als Medea im Theater von Epidaurus. Jetzt erweckt die Griechische Nationaloper die Produktion für eine einzige Vorstellung erneut zum Leben. Anna Pirozzi singt und spielt gegen den Mythos an.
L‘Incoronazione di Poppea wird für Maayan Licht und das Monteverdi-Festival in Cremona zum Triumph.
Ganz ohne Bühne, Kostüme und Regieanweisungen: Konzertante Vorstellungen können die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche konzentrieren. So wie bei dieser Clemenza di Tito beim Mozartfest Würzburg.
Christof Loy gibt sein Debüt am Teatro de la Zarzuela Madrid mit Manuel Penellas El gato montés – und verwandelt ein spanisches Klischee in die lyrische Offenbarung der Saison.
Dumpf brütet das Vorurteil im deutschen Vereinsheim und entlädt sich auch schon mal in Gewalt. So ganz reimt sich das szenisch nicht in diesem musikalisch jedoch durchaus überzeugenden Tancredi an der Oper Frankfurt.
Sensationell, auftrumpfend ist nichts an diesem neuen Amsterdamer Simon Boccanegra. Viel besser: Die Produktion ist präzise, fein schattiert, glamourfrei im besten Sinne – und das im Graben wie auf der Bühne.
An der Staatsoper Stuttgart endet Puccinis Turandot mit Wagner-Klängen. Valerio Galli am Pult sorgt für starke musikalische Kontraste, die Inszenierung stammt von Anna-Sophie Mahler.
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