Vom Lautenklang zum Techno-Beat
Gemeinsam machen Opern- und Ballett-Ensemble der Bühnen Bern aus der schmalen Partitur von Henry Purcells Dido and Aeneas eine große und frische Produktion.
Gemeinsam machen Opern- und Ballett-Ensemble der Bühnen Bern aus der schmalen Partitur von Henry Purcells Dido and Aeneas eine große und frische Produktion.
Der neue Hoffmann der Royal Opera Covent Garden wartet mit Starbesetzung und viel Bühnenzauber auf. Der Abend aber gehört vor allem Alex Esposito in der Rolle der Quatres Diables.
Engelbert Humperdincks traurige Märchenoper Königskinder hat in den letzten Jahren so etwas wie eine kleine Renaissance erlebt. Die Inszenierung von Clara Kalus in Münster demonstriert erneut die zeitlose Dankbarkeit des Stoffes.
Kirill Serebrennikov inszeniert in Zürich Alfred Schnittkes Oper Leben mit einem Idioten mit ordentlichem Ergebnis und noch mehr Potenzial.
Das Janáček-Festival in Brno feiert den Hauspatron und natürlich das tschechische Musikschaffen insgesamt. Die Ausflüge des Herrn Brouček kommt dabei unterhaltsam genug daher, wie sie sich im Transfer nach Berlin und Madrid schlagen, wird man abwarten müssen.
Nach Berlin vor einigen Monaten erlebt Intermezzo von Richard Strauss nun am Uraufführungsort Dresden eine weitere Premiere. Und zeigt erneut, dass sich die Beschäftigung mit dem selten gespielten Konversationsstück lohnt.
Hohe Erwartungen waren in Tobias Kratzers Münchner Ring-Auftakt gesetzt. Ob der Bayreuther Tannhäuser-Abräumer tatsächlich der neue große Wagner-Deuter unter den Regisseuren von heute ist? Sein Rheingold an der Bayerischen Staatsoper ist vielversprechend.
Die Volksoper Wien präsentiert eine neue Oper, die sich mit der ebenso bewunderten wie verabscheuten Künstlerin, Muse, Skandalgestalt Alma Mahler befasst – musikalisch unbekümmert tonal, dramatisch beherzt offen erzählt.
Als Seelenverwandte Cio-Cio-Sans sah Leoš Janáček seine Katja Kabanova. In Aurore Fattiers Inszenierung in Lüttich wird ihre tragische Verlassenheit deutlich, auch dank einer starken Besetzung.
Daniel Harding eröffnet seine erste Santa Cecilia-Saison, während sich das Puccini-Jahr dem Ende zuneigt. Die Bilanz von Verdi-Requiem und Tosca: mit kleinen Abstrichen klangschön und erfolgreich.
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