Konstanzer Allerlei
Die Regie kann eine komplizierte Handlung und komplexe Figuren nachvollziehbarer machen – oder noch undurchsichtiger. Tatjana Gürbacas Inszenierung von La Juive an der Oper Frankfurt ist von letzterer Sorte.
Die Regie kann eine komplizierte Handlung und komplexe Figuren nachvollziehbarer machen – oder noch undurchsichtiger. Tatjana Gürbacas Inszenierung von La Juive an der Oper Frankfurt ist von letzterer Sorte.
Zwei Jahre nach der Premiere in Duisburg erweist sich Vasily Barkhatovs Inszenierung von Der Fliegende Holländer auch beim Transfer nach Düsseldorf noch immer als überzeugende Lesart.
An der Opéra de Lyon legt Regisseur Richard Brunel in Die Sache Makropulos den Fokus auf die beiden weiblichen Figuren, verkörpert von Aušrinė Stundytė und Thandiswa Mpongwana – und die überzeugen darstellerisch ebenso wie stimmlich.
In Saarbrücken stellt Manuel Schmitt mit Verdis Aida aktuelle Klima- und Umweltkonflikte auf die Bühne. Die Regie überzeugt dabei ebenso wie die Stimmen, allen voran Angelos Samartzis als Radamès.
Christof Loys Inszenierung von Werther für La Scala ist gewohnt minimalistisch. Und doch holt er, gemeinsam mit dem Dirigenten Alain Altinoglu und einem vorzüglichen Cast, sehr viel aus dieser an sich so einfachen Oper heraus.
Mit Adriano in Siria gelingt den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci ein sängerisch hochprofilierter Abend – nicht nur dank hoher Männerstimmen
An der Staatsoper Stuttgart glänzt in Verdis Il trovatore nur die Musik, befeuert von Antonello Manacorda. Paul-Georg Dittrichs Inszenierung wühlt sich in unterbewusste Abgründe und Traumata, endet aber in parodistischer Beliebigkeit.
Calixto Bieito mag dick mit Brutalo-Action auftragen, aber viel Interessantes ist ihm darunter zu I vespri siciliani in Zürich nicht eingefallen. Auch die Darsteller fremdeln teilweise mit ihrer Partie.
Beim Mozartfest Würzburg gibt man nicht viel auf regiekonzeptionelle Turnübungen, und ohnehin ist Oper hier konzertant. Ganz leicht, berauschend und fein kommt dieses Jahr Così fan tutte daher.
So krude, wie Andriy Zholdak Fidelio an der Dutch National Opera inszeniert, hat man Beethovens einzige Oper wohl noch nie erlebt. Das machen auch die großartigen Stimmleistungen von Nicholas Brownlee und James Creswell als Don Pizarro bzw. Rocco nicht wett.
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