Aufführungen international

La clemenza di Tito

Von wegen spröde und langweilig

"La clemenza di Tito", Opernhaus Zürich

In Zürich demonstrieren Marc Minkowski, La Scintilla und ein spannendes Ensemble, wie La clemenza di Tito, Mozarts leicht verkanntes Meisterwerk, auch seinen größten Opern das Wasser reichen kann.

Elektra

Mit Axt und Blaumann

"Elektra", Deutsche Oper am Rhein - Düsseldorf

Stephan Kimmigs Elektra-Inszenierung in Düsseldorf bleibt reichlich beliebig. Umso mehr berauscht die musikalische Seite, im Graben wie auch auf der Bühne.

Pelléas et Mélisande

Fifty shades of dark

"Pelléas et Mélisande", Teatro alla Scala, Mailand

Für Pelléas et Mélisande an der Mailänder Scala schafft Romeo Castellucci eine andeutungsreiche Bilderflut, Maxime Pascal lässt es dazu aus dem Graben leuchten.

Die verkaufte Braut

Lasst die Puppen tanzen

"Die verkaufte Braut", Teatro Real Madrid

Laurent Pelly findet einen cleveren Zugriff auf Smetanas Verkaufte Braut am Teatro Real Madrid, Günther Groissböck und Mikeldi Atxalandabaso steuern komische Glanzleistungen bei.

Frauenliebe und -sterben

Dramaturgengedöns

"Frauenliebe und -sterben", Hamburgische Staatsoper

Tobias Kratzer verarztet in Frauenliebe und -sterben die Irrtümer des Patriarchats und bleibt dabei in der guten Absicht stecken. Zum Glück weiß Dirigentin Karina Canellakis, wo der Bartók-Hammer hängt.

La bohème

Zack, Bumm, Ende

"La bohème", Theater Krefeld

La bohème am Theater Krefeld: nicht gegen den Strich gebürstet oder neu erfunden, sondern in bilderbuchmäßiger Weise so in Szene gesetzt, wie die Oper komponiert wurde.

Turandot

Kalt, kälter, Turandot

"Turandot", Oper Frankfurt

Nicht um Liebe geht es und auch nicht um Klangschmelz. Die neue Turandot in Frankfurt betrachtet sowohl Mechanismen der Unterdrückung als auch die musikalischen Strömungen während der Entstehungszeit der Oper.

Fin de partie

Endspiel in der Endlosschlaufe

"Fin de partie", Theater Basel

György Kurtágs unerhört sprechende Musikalität und das deutungsoffene Ende machen Fin de partie zu einem spannenden Stück des zeitgenössischen Opernrepertoires. Das Theater Basel dringt mit neuem Licht in sein Dunkel.

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