• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Menschen Interviews

Franco Fagioli: „Nicht jeder Countertenor ist ein Nachfahre der Kastraten“

Die Countertenor im Interview

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Interviews, Menschen
Lesedauer: 6 mins read
A A
Franco Fagioli

Franco Fagioli. (Foto: Lapollaph)

Zusammen mit einigen seiner Generationskollegen gehört Franco Fagioli zu den ersten wirklichen Stars, die das Countertenor-Fach in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht hat. Was die Kastraten von einst mit seinem Werdegang zu tun haben, warum er sich nicht als Spezialisten sieht und warum er Mozart zu seinen engsten Freunden zählt, erzählt der argentinisch-spanische Sänger im Interview.

Interview: Stephan Schwarz-Peters

 

Gut 20 Jahre sind Sie nun im Geschäft. Hatten Sie schon von Anfang an den großen Erfolg vor Augen? Als Countertenor waren Sie zumindest damals noch eine Art Exot.

Und wie! Lange Zeit wusste ich selbst gar nicht, dass es ein solches Stimmfach wie meines überhaupt gibt. Erfolg ist natürlich ein weiter Begriff. Ich wollte eigentlich immer nur meine Stimme mit der Welt teilen, für andere auf der Bühne stehen und singen. Ich bin glücklich, dass ich das nun schon so lange und regelmäßig tun darf, und das ist, wenn man so will, der Erfolg.

Sie stammen aus Argentinien, was damals vermutlich nicht gerade eine Kaderschmiede für Countertenöre war. Wie hat Sie ihre Herkunft sängerisch geprägt?

Das war in der Tat vermutlich etwas anders als bei anderen. Ich habe schon als Kind im Chor gesungen. Als Knabensopran – damals war ich wirklich hoch, heute singe ich Mezzo – bin ich sogar als Erster Knabe in Mozarts Zauberflöte aufgetreten. Nachdem ich in den Stimmbruch gekommen war, versuchte ich immer weiter, meine hohe Stimme zu behalten und habe herumexperimentiert. Als ich beim Hören einer Aufnahme von Pergolesis Stabat Mater feststellte, dass ich nicht der einzige Mann mit hoher Stimme war, war das eine echte Offenbarung. Später, als ich Gesang an der Akademie des Teatro Colón in Buenos Aires studierte, wurde ich aber nicht speziell als „Countertenor“ ausgebildet. Ich hatte Unterricht bei einem Bariton und einer Sopranistin, die ihr eigenes Wissen an mich weitergaben. Ich bin so in einer Belcanto-Schule groß geworden. Nicht das, was man unter dem Belcanto des 19. Jahrhunderts versteht, sondern ein Belcanto in der Tradition jener alten italienischen Gesangsschule, aus der auch die Kastraten früherer Zeiten stammten.

Würden Sie sich als einer von deren Nachfahren definieren?

Was die Tradition und Technik des Gesangs angeht, auf jeden Fall. Sicherlich ist nicht jeder Countertenor von heute ein Nachfahre der Kastraten. Über drei Jahrhunderte hinweg, noch bis ins 19. Jahrhundert hinein, standen Kastraten und Countertenöre gleichzeitig auf der Bühne. Unser Stimmfach hat es ja damals schon gegeben. Ich sehe mich allerdings weniger in der Nachfolge der Countertenöre von einst als in der der Kastraten. Für andere Countertenöre ist das gewiss anders.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: CountertenorFranco Fagioli
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Jeanine De Bique

Jeanine De Bique: „Ich habe nicht vergessen, wo ich herkomme“

Die Sopranistin im Gespräch
Von Uwe Friedrich
28. August 2026

Die Herkunft prägt. Bei Jeanine De Bique auch den Blick auf die Zukunft der klassischen Musik. Wer hat Zugang zu...

Raehann Bryce-Davis

Raehann Bryce-Davis: „Mezzo ist besser“

Die Mezzosopranistin im Gespräch
Von Kai Luehrs-Kaiser
28. August 2026

Raehann Bryce-Davis hat einen „radioaktiven“ Mezzo, findet unser Autor. Die Amerikanerin singt Amneris, Azucena oder Santuzza – Frauen, die selten...

Aviel Cahn

Aviel Cahn: „Die Deutsche Oper ist der Gegenentwurf“

Der Intendant der Deutschen Oper Berlin im Gespräch
Von Ulrich Ruhnke
26. August 2026

Zwischen Staatsoper und Komischer Oper sucht die Deutsche Oper Berlin seit Jahren nach einer klaren Identität. Für den neuen Intendanten...

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda: „Ich lebte im Theater, Tag und Nacht“

Der GMD des Opernhauses Zürich im Gespräch
Von Manuel Brug
25. August 2026

Das Opernhaus Zürich bringt die drei vollendeten (Kurz-)Opern von Sergej Rachmaninow heraus. Am Pult: GMD Gianandrea Noseda, der einst in...

Milo Rau

Milo Rau: „Es geht um Gewalt, Weltwirtschaft und die Grenzen der Kunst“

Ein Porträt des Regisseurs, Theaterautors und Provokateurs
Von Manuel Brug
25. August 2026

In seinen Stücken ist Milo Rau Erneuerer, Chronist und Provokateur. Nun mischt der schweizerische Regisseur und Theaterautor auch die Opernszene...

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns: „Ich verfüge über einen gesunden Masochismus“

Der Tenor im Gespräch
Von Kai Luehrs-Kaiser
25. August 2026

Benjamin Bruns singt in der neuen Münchner Siegfried-Premiere erstmals die Titelpartie. Gleichzeitig möchte der ehemalige Knaben-Alt Bach und Mozart treu...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Ok

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?