In Magdeburg testen sich die Paare aus Mozarts Così fan tutte in alten Computerspielwelten. Das bleibt eher tech-nostalgisch als KI-kritisch, tut einer schön gesungenen und gespielten Inszenierung aber wenig Abbruch.
Von Andreas Berger
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Zeitreise in die Anfänge des Computerwesens: Die Jungs daddeln am Commodore, die Fräuleins gucken Fernsehen im Schöner-Wohnen-Ambiente der 1980er-Jahre, etwas konventionell das Modell. Doch dann tauchen die vier ein ins Computerspieluniversum, werden Spielfiguren in Pixel-Optik-Kostümen und einem Tetris-inspirierten Bühnenbild und singen sich von Level zu Level weiter hinein in Mozarts Così fan tutte. Martina Gredlers Inszenierung am Theater Magdeburg ist nicht so nah dran an der heutigen KI-Schlacht wie sie behauptet, aber Nerds sind ja auch nostalgisch und schwelgen gern in Zeiten der Computer-Avantgarde von einst.
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