Das Nationaltheater Mannheim präsentiert mit Reise zum Mond eine Uraufführung, die wild, aber gekonnt mit Genres und Stilelementen spielt – und dazu auch noch großen Spaß macht!
Von Georg Kasch
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Die schönste Episode ist neu erfunden. Da landet die Rakete, die eigentlich eine große Patrone ist, auf dem Mond, erschlägt aus Versehen den Mondkönig (der hier ein wenig aussieht wie Ludwig II. von Bayern). Und während die Amerikaner Barbicane und Nicholl mit ihren hohen Zylindern befremdet über die Kraterlandschaft stolpern, verliebt sich der lustige Franzose Ardan in die Mondgöttin Luna. Musikalisch liegen zwischen den beiden Welten – hier eingängiger Song-Schmelz, da weit schwingende Sopranhöhen. Aber sie finden sich doch für Momente, besingen hymnisch den Planeten Erde.
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