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Nationaltheater Mannheim

Von Redaktion
7. Juli 2023
in Wissen
Lesedauer: 4 mins read
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nationaltheater mannheim

Das Nationaltheater Mannheim. (Foto: Rudolf Stricker via WikiCommons)

Allgemeines zum Nationaltheater Mannheim

Homepage: Nationaltheater Mannheim

Das Nationaltheater Mannheim (NTM) ist ein Vierspartentheater in Mannheim mit eigenen Ensembles für Musiktheater, Schauspiel, Tanz und dem Jungen Nationaltheater. Gegründet von Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach (1724-1799) als „stehende Bühne“ mit festem Ensemble in der Nachfolge des höfischen Theaters wurde das Nationaltheater bereits 1839 vollständig städtischer Verantwortung unterstellt und ist damit heute eines der ältesten kommunalen Theater der Welt.

Geschichte: Nationaltheater Mannheim

Anfänge im 18. Jahrhundert

Der erste Bau des Nationaltheaters entstand in Mannheim auf Anregung des Kurfürsten Karl Theodor, der den Umbau des kurfürstlichen Zeug- und Schütthauses in ein dreigeschossiges Theaterhaus unter Leitung des Baumeisters Lorenzo Quaglio veranlasste. Im Frühjahr des Jahres 1777 begann der Spielbetrieb an der ersten „deutschen Nationalschaubühne“. Im darauf folgenden Jahr wurde Wolfgang Heribert Freiherr von Dalberg mit der Leitung des Nationaltheaters betraut, das der Kurfürst als Ausgleich für den Wegzug des Hofes nach München in Mannheim bestehen ließ. Gleichzeitig mit der Eröffnung der Mannheimer Bühne hatte Karl Theodor seine bisherige ausländische Hoftheatergruppe aufgelöst; sein Opernensemble blieb bestehen, folgte ihm jedoch nach München, nachdem Karl Theodor als Karl II. Ende 1777 Kurfürst von Bayern wurde. In Mannheim bestritten daher zunächst Wandertruppen das Programm, bis Dalberg die Seyler’sche Schauspiel-Gesellschaft, darunter Mitglieder des ehemaligen Gothaer Ensembles des verstorbenen Theaterleiters Conrad Ekhof, verpflichtete, dem mit August Wilhelm Iffland, Heinrich Beck und Johann David Beil mehrere herausragende Darsteller angehörten. Am 13. Januar 1782 wurde Friedrich Schillers Drama Die Räuber in Anwesenheit des Dichters uraufgeführt.

Kommunales Theater

Als Folge eines Streites über die Finanzierung des Theaters zwischen der Stadt Mannheim und dem Staat übergab ein Ministerialerlass vom 16. April 1839 die Verantwortung für das Theater an die Stadt, womit es das erste kommunale Theater in Deutschland wurde. Die musikalischen Aufführungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren geprägt vom Dirigenten Vinzenz Lachner, der neben traditionellen Werken auch moderne, zeitgenössische Werke aufführte. Lediglich Richard Wagner stieß bei Lachner auf Ablehnung, so dass dessen Werke erst nach Lachners Ruhestand 1881 verstärkt zur Aufführung kamen; zeitweise dominierten Wagner-Werke sogar den Spielbetrieb. Zwischen 1896 und 1899 war der Komponist Emil Nikolaus von Reznicek Mannheimer Hofkapellmeister. Eine bedeutende Hochphase erlebte das Mannheimer Nationaltheater unter dem Intendanten Carl Hagemann ab 1906. Zu seinem Ensemble zählte u.a. Wilhelm Furtwängler. Unter der Intendanz von Francesco Sioli (1924–1927) fand eine verstärkte Förderung des Nachwuchses und eine Verjüngung des Ensembles statt, wodurch es mit einem ebenfalls neuen Leitungsteam, unter anderem Hermann Wlach als Oberspielleiter und Heinz Dietrich Kenter als Regisseur, möglich war, eine Modernisierung des Spielplanes zu bewirken, woraus sich eine Vielzahl von Ur- und Erstaufführungen zeitgenössischer Musikwerke  entwickelten.

Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

Während einer Vorstellung von Carl Maria von Webers Der Freischütz wurde Mannheim am 5. September 1943 durch die Royal Air Force bombardiert. Hierdurch wurden große Teile der Stadt und auch das Nationaltheater zerstört. Nach dem Krieg zog man provisorisch in die Schauburg, ein ehemaliges Kino. 1953 wurde ein Architekturwettbewerb für ein neues Theater durchgeführt, an dem sich mehrere namhafte Architekten – darunter Ludwig Mies van der Rohe, Rudolf Schwarz, Hans Scharoun und Richard Döcker – beteiligten. Der Vorsitzende des Preisgerichts war Hans Schwippert. Die Stadt Mannheim folgte der Empfehlung der Preisrichter, Ludwig Mies van der Rohe und Rudolf Schwarz zu einer Überarbeitung ihrer Vorschläge aufzufordern, was diese ablehnten. Daraufhin beauftragte die Stadt Mannheim die Architekten Otto Ernst Schweizer und Gerhard Weber, einen Schüler Mies van der Rohes, 1954 mit neuen Entwürfen. Schließlich entschieden sich die Verantwortlichen für die Planung von Gerhard Weber, nach dessen Konzeption von 1955 bis 1957 ein neues Theatergebäude am Goetheplatz erbaut wurde. Es besteht aus einem Großen Haus (Opernhaus, ca. 1.200 Plätze) und einem Kleinen Haus (Schauspielhaus, ca. 630 Plätze mit variabler Sitzordnung), die sich ein gemeinsames Foyer teilen.

21. Jahrhundert: Sanierung

Mittlerweile über 60 Jahre alt, bedarf das einst hochmoderne Theaterhaus mittlerweile der Sanierung. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich viele Anforderungen, die an öffentliche Versammlungs- und Kulturstätten gestellt werden, geändert. Dazu gehören vor allem Brandschutz, Arbeitssicherheit und technische Anforderungen. Ohne eine Modernisierung der in die Jahre gekommenen Parameter wäre die Nutzungserlaubnis des Hauses bis Dezember 2022 erloschen und der Spielbetrieb hätte eingestellt werden müssen. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2012 wurde entschieden, das bestehende Gebäude zu erhalten und zu sanieren, anstatt durch einen Neubau zu ersetzen. 2015 stimmte der Gemeinderat der Stadt Mannheim der Generalsanierung des Nationaltheaters zu. Mit der Fertigstellung des Umbaus am Probenzentrum Neckarau im August 2022 konnten die eigentlichen Baumaßnahmen zur Sanierung beginnen. Diese sind aktuell auf 5 Jahre veranschlagt und sollen voraussichtlich 2027/28 fertiggestellt werden.

Die Mannheimer Mozartwoche

Der ehemalige Mannheimer Generalmusikdirektor Ádám Fischer (2000 bis 2005) rief 2001 die Mannheimer Mozartwoche ins Leben, die die Beschäftigung mit Mozarts Musik und der Aufführungspraxis seiner Zeit verstärken sollte. Sie fand um den Todestag Mozarts im Dezember statt. Dabei standen von Anfang an die frühen Opern Mozarts im Zentrum des Interesses. Die Mannheimer Produktion von Ascanio in Alba wurde 2006 zu den Salzburger Festspielen eingeladen. 2007 wurde die Mozartwoche in den Sommer verlegt und trug bis zur Spielzeit 2015/16 den Titel Mannheimer Mozartsommer. Konzerte und Aufführungen fanden in Mannheim und im Schwetzinger Schloss statt. 2018 wurde das Festival Mannheimer Mozartsommer als Mannheimer Sommer im Zuge der Opernintendanz von Albrecht Puhlmann neu konzipiert. Unter der künstlerischen Leitung von Jan Dvorak (Chefdramaturg der Oper von 2016-2019) wurde der Beschäftigung mit zeitgenössischem Musiktheater verstärkt Ausdruck verliehen. Mozarts Werke stehen aber weiterhin im Zentrum, u.a. durch eine große Mozartpremiere in jeder Festivalausgabe.

Nationaltheater Mannheim: aktuelles Programm

Das aktuelle Programm der Oper Mannheim finden Sie auf unserer Webseite und auf der Webseite des Nationaltheaters Mannheim.

Intendanten (seit 1951)

Hans Schüler (1951-1963), Ernst Dietz (1963-1972), Michael Hampe (1972-1975), Arnold Petersen (1975-1992), Klaus Schultz (1992-1996), Ulrich Schwab (1996-2005), Regula Gerber (2005-2012), Lutz Wengler (2012-2013, kommissarisch), Klaus-Peter Kehr (2013-2016), Albrecht Puhlmann (seit 2013)

Generalmusikdirektoren (seit 1951)

Herbert Albert (1951-1963), Horst Stein (1963-1970), Hans Wallat (1970-1980), Wolfgang Rennert (1980-1985), Peter Schneider (1985-1987), Friedemann Layer (1987-1990), Miguel Ángel Gómez Martínez (1990-1993), Jun Märkl (1993-2000), Ádám Fischer (2000-2005), Frédéric Chaslin (2005-2006), Axel Kober (2006-2007), Friedemann Layer (2007-2009), Dan Ettinger (2009-2016), Alexander Soddy (seit 2016)

 

 

Quellen: Wikipedia, Nationaltheater Mannheim

 

Tags: Nationaltheater Mannheim
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