Old peach, forever young
Vor 100 Jahren feierte die damals 65-jährige Nellie Melba ihren umjubelten, legendären Bühnenabschied. Erinnerungen an eine Unerreichte.
Vor 100 Jahren feierte die damals 65-jährige Nellie Melba ihren umjubelten, legendären Bühnenabschied. Erinnerungen an eine Unerreichte.
Wer eine Oper besucht, sollte Zeit mitbringen – manchmal mehr als erwartet. Hier stellen wir Werke vor, die die Geduld auf eine ganz besondere Probe stellen und dabei zu unvergesslichen Erlebnissen werden.
Oper bedeutet nicht zwingend stundenlange Abende, sie kann auch kurz ausfallen. Manche der faszinierendsten Werke dauern weniger als eine Stunde und entfalten dabei dennoch Dichte und Wucht.
Moderne Opern erweitern das klassische Repertoire um neue Ausdrucksformen, komplexe Harmonien und innovative Bühnensprache. Sie bieten einen intensiven Zugang zu menschlichen Konflikten, psychologische Tiefe und heute noch aktuellen gesellschaftlichen Themen
Moderne Opern erweitern das klassische Repertoire um neue Ausdrucksformen, komplexe Harmonien und innovative Bühnensprache. Sie bieten einen intensiven Zugang zu menschlichen Konflikten, psychologische Tiefe und heute noch aktuellen gesellschaftlichen Themen
Gute Singschauspielerinnen gibt es viele in der Gegenwart. Der Diva aber geht es nicht gut, es scheint sie kaum noch zu geben. Dabei gibt es ohne Diva keine Oper. Ein Appell, ihr Wesen wieder mehr Raum auf der großen Bühne zu geben.
Oper so zu inszenieren, wie’s geschrieben steht? In Zeiten des Regietheaters undenkbar! Dabei gibt es gute Argumente dafür. Ein Appell für mehr comme il faut!
Wie wird aus einer unschuldigen Nymphe ein Ungeheuer? In Zürich rettet der Regisseur Claus Guth Jean-Marie Leclairs vergessene Barockoper Scylla et Glaucus vor dem Archivstaub.
Welche Opern sind für Kinder geeignet? Allgemeines Oper ist nicht nur eine Kunstform für Erwachsene. Im Gegenteil: Viele Opern erzählen Geschichten, die aus Märchen, Mythen oder Abenteuererzählungen stammen und gerade ein junges Publikum besonders ansprechen. Farbenreiche Bühnenbilder, starke Charaktere, klare Gegensätze zwischen Gut und Böse sowie eingängige Musik machen Opern...
Viele betagte Opernwerke und -inszenierungen würden im Wertesystem von heute wohl niemals das Licht der Bühne erblicken. Die Staatsoper Hamburg lädt mit „Framing the Repertoire“ das Publikum dazu ein, problematische Inhalte neu zu betrachten.
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