• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Themen Wissen

Welche bekannten Opern sind besonders kurz?

Von Redaktion
28. März 2026
in Wissen
Lesedauer: 3 mins read
A A
Herzog Blaubarts Burg / La voix humaine

"Herzog Blaubarts Burg" / "La voix humaine", Teatro di San Carlo, Neapel. (Foto: Luciano Romano)

Welche bekannten Opern sind besonders kurz?

Allgemeines

Oper bedeutet nicht zwingend stundenlange Abende mit vielen Pausen und einem langen Heimweg. Manche der faszinierendsten und eindrucksvollsten Werke des Musiktheaters dauern weniger als eine Stunde – und entfalten in dieser komprimierten Zeit eine Dichte und Wucht, die die von manchem vierstündigen Werk übertrifft. In diesem Beitrag stellen wir fünf bekannte Opern vor, die zu den kürzesten ihres Fachs gehören – und dabei allesamt kleine Meisterwerke sind.

Arnold Schönberg: Erwartung

Arnold Schönbergs Erwartung (komponiert 1909, uraufgeführt erst 1924 in Prag) dauert nur rund 30 Minuten – und gehört dennoch zu den radikalsten und folgenreichsten Werken der Operngeschichte. Das Monodram für Solosopran und Orchester basiert auf einem Text von Marie Pappenheim und zeigt eine einzige Frau, die nachts durch einen Wald irrt, den Leichnam ihres Geliebten findet und in einem Strudel aus Angst, Eifersucht und Verzweiflung versinkt. Es gibt keine Handlung im klassischen Sinne – nur den inneren Bewusstseinsstrom einer Figur am Rand des Wahnsinns. Schönbergs Musik ist vollständig atonal, von nervös flirrender Orchestrierung und einem halsbrecherisch anspruchsvollen Sopranpart. In weniger als einer halben Stunde verdichtet Erwartung eine psychologische Extremerfahrung, die nachhallt.

Béla Bartók: Herzog Blaubarts Burg

Béla Bartóks einzige Oper Herzog Blaubarts Burg (komponiert 1911, uraufgeführt 1918 in Budapest) dauert rund 55 bis 60 Minuten ohne Pause und zeigt nur zwei Sänger auf der Bühne: Blaubart und seine neue Frau Judith. Judith besteht darauf, nacheinander sieben verschlossene Türen in Blaubarts Burg öffnen zu dürfen. Was sie dahinter findet, führt sie – und den Hörer – auf einen unaufhaltsamen Weg in die Dunkelheit. Das Libretto von Béla Balázs verbindet Märchenstruktur mit tiefen psychologischen Fragestellungen: Geht es um männliche Dominanz, weibliche Neugier, die Unmöglichkeit von Intimität? Bartóks Musik ist von einer elementaren Wucht, die vom geheimnisumwitterten Beginn bis zum unerbittlichen Schluss keinen Moment nachlässt. Trotz ihrer Kürze ist die Oper von einer geradezu sinfonischen Größe.

Francis Poulenc: La voix humaine

Francis Poulencs La voix humaine (uraufgeführt 1959 an der Opéra-Comique in Paris) dauert rund 40 bis 45 Minuten und ist wie Erwartung ein Monodrama für eine einzige Sängerin. Der Text stammt von Jean Cocteau: Eine Frau führt ein letztes Telefongespräch mit dem Mann, der sie verlassen hat. Mehr Handlung gibt es nicht – und doch entfaltet sich in diesem Telefonat eine ganze Tragödie: Lügen, Selbstbeherrschung, Zusammenbruch, Würde und Verzweiflung wechseln sich ab. Poulencs Musik ist von einer unsentimentalen Direktheit, die gerade dadurch umso rührender wirkt. Die Partie stellt extreme Anforderungen an Stimme, Schauspiel und Präsenz der Sängerin – und wurde von Größen wie Denise Duval, Felicity Lott und Patricia Petibon mit unvergesslichen Interpretationen bedacht. Mit Les mamelles de Tirésias bildet La voix humaine einen denkbar reizvollen und kontrastierenden Doppelabend.

Francis Poulenc: Les mamelles de Tirésias

Ebenfalls von Francis Poulenc stammt Les mamelles de Tirésias (uraufgeführt 1947 an der Opéra-Comique in Paris), eine surreale Opéra-bouffe in zwei Akten nach einem Stück von Guillaume Apollinaire, die auf rund 50 bis 55 Minuten kommt. Die Handlung ist absurd und politisch zugleich: Die Frau Thérèse beschließt, Mann zu werden, lässt ihre Brüste davonfliegen (als Luftballons), lässt sich einen Bart wachsen und nennt sich fortan Tirésias. Ihr Ehemann übernimmt derweil das Kindergebären und produziert an einem Tag 40.049 Kinder. Apollinaire, der den Begriff „Surrealismus“ prägte, schrieb das Stück 1903, also lange vor dem Surrealismus als Kunstbewegung. Poulenc setzt die Vorlage mit sprühendem Witz, parodistischen Anspielungen und lyrischer Wärme um.

Gian Carlo Menotti: The Telephone

Gian Carlo Menottis The Telephone, or L’Amour à trois (uraufgeführt 1947 in New York) ist mit rund 20 bis 25 Minuten die kürzeste Oper dieser Liste – und eine der unterhaltsamsten. Das Kammerstück für zwei Sänger schildert die verzweifelte Situation eines jungen Mannes, der seiner Freundin Lucy einen Heiratsantrag machen möchte, aber immer wieder von deren exzessiver Telefoniererei unterbrochen wird. Am Ende greift er selbst zum Hörer und macht ihr den Antrag per Telefon. Menottis Musik ist eingängig, witzig und gekonnt an den komödiantischen Momenten des Textes orientiert. Das Werk wurde ursprünglich als Vorprogramm zu Menottis ernsthafter Kammeroper The Medium geschrieben – ein klassischer Kontrast-Doppelabend, den man auch heute noch in dieser Kombination sehen kann.

 

Quelle: Wikipedia

Tags: Arnold SchönbergBela BartokErwartungFrancis PoulencGian Carlo MenottiHerzog Blaubarts BurgLa voix humaineLes mamelles di TirésiasThe Telephone
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Il trovatore

Was sind die grausamsten Bühnentode in der Oper?

Von Redaktion
17. Juni 2026

Manche Operncharaktere entschlafen sanft oder opfern sich edel auf. Für andere dagegen haben Komponisten und Librettisten Tode von erschreckender Grausamkeit...

Richard Strauss

Wer war Richard Strauss?

Von Redaktion
17. Juni 2026

Richard Strauss war ein deutscher Komponist und Dirigent und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der musikalischen Spätromantik. Er prägte die...

lucia di lammermoor

Was sind die exotischsten Bühnentode in der Oper?

Von Redaktion
17. Juni 2026

Sterben gehört zur Oper wie das Orchester und die hohen Töne. Kaum ein Genre hat so viel Fantasie darauf verwendet,...

Georges Bizet

Wer war Georges Bizet?

Von Redaktion
28. Mai 2026

Georges Bizet zählt zu den bedeutendsten Vertretern der französischen Oper. Sein Opernschaffen war zahlenmäßig überschaubar, wirkte aber vor allem durch...

Chowanschtschina

Welche berühmten Opern blieben unvollendet?

Von Redaktion
17. Mai 2026

Nicht jedes große Opernwerk wurde von seinem Komponisten vollendet, manchmal haben spätere Komponisten oder Musikwissenschaftler diese Werke ergänzt – und...

Ring des Nibelungen

Was ist ein Gesamtkunstwerk?

Von Redaktion
16. Mai 2026

Als Gesamtkunstwerk bezeichnet man ein Kunstwerk, das mehrere Kunstformen – Musik, Dichtung, bildende Kunst, Tanz und Theater – zu einer...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?