• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Reformkleid und Brutpflege

Nach München zeigt auch die Oper Köln, warum Walter Braunfels’ "Die Vögel" definitiv auf heutige Bühnen gehört

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
Reformkleid und Brutpflege

"Die Vögel", Oper Köln. (Foto: Paul Leclaire)

Rund wie ein Vogelei: An der Kölner Oper legt die Regisseurin Nadja Loschky die verborgenen Schichten von Walter Braunfels‘ Aristophanes-Oper Die Vögel frei – und erbringt dabei den Beweis, dass dieses 1920 uraufgeführte Meisterwerk auf die Bühne gehört.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Auch in der Kunst hatte die Menschheitskatastrophe des Ersten Weltkriegs die Erkenntnis gefördert, dass es ein „Weiter so“ nicht geben durfte. Keine fünf Minuten, nachdem der Kaiser zum Teufel gejagt war, übernahmen deutsche Komponistenhoffnungen wie Paul Hindemith oder Kurt Weill die Rolle des Bürgerschrecks, für den „nie wieder Krieg“ gleichbedeutend war mit „nie wieder Alpensinfonien“. All die antiromantischen Missklänge, mit denen sie die Zuhörerschaft Anfang der 20er-Jahre verwirrten und faszinierten – die Quartenharmonik, der Jazz, das „Tempo der Zeit“ – waren nicht zuletzt Versuche, sich die Erfahrungen des Krieges von der Haut zu kratzen. Ganz anders fiel die künstlerische Reaktion von Walter Braunfels aus, der dem Trauma die Utopie reiner Schönheit und Poesie entgegensetzte: Seine 1920 uraufgeführten Vögel nach Aristophanes sind ein Muster an romantisch verhüllter Klassizität, ein aus Wohlklang gewebtes Meisterwerk, dessen Vollendungsgrad sich allenfalls mit dem einer griechischen Vase vergleichen ließe. Wie bei ihr sucht man Ecken und Kanten vergeblich. Doch wie sieht es mit Rissen und Sprüngen aus?

Um sie zu entdecken, darf man nicht die Ränder abtasten. Man muss ins Innere schauen, und genau das hat Nadja Loschky in ihrer Kölner Inszenierung getan; vorweggesagt: ein großer Wurf, dessen Gelingen auch der außergewöhnlichen Zusammenführung von Regie, Ausstattung (Ulrich Leitner) und Kostümen (Irina Spreckelmeyer) geschuldet ist. Im Team entfesseln sie ein allegorisches Spiel, in dem sämtliche Aspekte der Handlung und der Musik, aber auch die historischen Umstände und die innere Motivation des Komponisten, seine zeitgeschichtlichen und theologischen Reflexionen, kunstvoll in Einklang gebracht werden. Zwei Menschen verschlägt es in die Vogelwelt, deren sympathische, leider aber auch ziemlich naive Bewohner sich bald in eine Art Handelskrieg gegen die Götter verstricken lassen. Unter Anleitung des skrupellosen Ratefreund (mit dunkler, verführerisch-listiger Stimmgewalt: Joshua Bloom) errichten sie, um den Austausch zwischen menschlicher und göttlicher Sphäre zu stören, die Festungsstadt Wolkenkuckucksheim. Die Machtdemonstration endet, nachdem Zeus ein paar Blitze aus dem Handgelenk abgefeuert hat, und alles stiebt auseinander.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Ana DurlovskiBurkhard FritzDie VögelGabriel FeltzNadja LoschkyOper KölnWalter Braunfels
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Les pêcheurs de perles

Ein bisschen was mit Konsumkritik

Von Jens Laurson
16. Mai 2026

Bizets Perlenfischer im lang verspäteten Debüt an der Wiener Staatsoper: Die Regie von Ersan Mondtag bekam Schelte, Orchester und Sänger...

We (Wir)

Dystopier dich, oder ich fress dich

Von Kai Luehrs-Kaiser
16. Mai 2026

In Dortmund kommt Sarah Nemtsovs Oper We (Wir) zur Uraufführung. Die Regie verlässt sich auf visuelle Klischees, aber immerhin ist...

Of One Blood

Eine Spur zu viel des Guten

Von Eleonore Büning
12. Mai 2026

Die Uraufführung von Brett Deans Of One Blood an der Bayerischen Staatsoper wurde zum Publikumserfolg. Das Stück ist musikalisch stark,...

The Shining

Unheimlich gut

Von Franziska Stürz
12. Mai 2026

Die Opernadaption von Stephen Kings The Shining, eine europäische Erstaufführung, erweist sich in Regensburg als echter Volltreffer – erzählerisch, dramatisch...

Manon

Glut im Spiegelkabinett

Von Georg Kasch
12. Mai 2026

Die Ausstattung ist karg, dafür klingt die Hauptrolle umso üppiger: Manon am Theater Magdeburg zeigt, warum Massenets Oper zu den...

Station Paradiso

Schwäbischer Bandsalat

Von Bernd Zegowitz
12. Mai 2026

Die Staatsoper Stuttgart zeigt die Uraufführung von Sara Glojnarićs Station Paradiso. Als Musiktheater ist das eher so lala und als...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?