• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Im Strudel der Zeit

"Die Sache Makropulos" / "Aus einem Totenhaus", Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
Die Sache Makropulos

Elissa Huber in "Die Sache Makropulos", Wiesbaden. (Foto: Karl u. Monika Forster)

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden eröffnet die diesjährigen Maifestspiele gewagt: mit einem durchaus fordernden Janáček-Doppel-Wumms aus Die Sache Makropulos und Aus einem Totenhaus. Nicolas Briegers Inszenierung hat kaum das Zeug zum Kassenschlager, überzeugt künstlerisch aber umso mehr.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Für eine Festivaleröffnung zeigte sich das Große Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zum Auftakt der Internationalen Maifestspiele recht spärlich besetzt. Die demonstrative Abwesenheit handverlesener Landesvertreter dürfte das Haus auslastungstechnisch verschmerzt haben. Aber wer trägt die Verantwortung für die weiteren lichten Reihen? Sollte die „Causa Netrebko“ der „Sache Makropulos“ das Wasser abgegraben haben? Bundesweit und wochenlang wurde das Gezeter um den Auftritt der russischen Diva bei Deutschlands zweitältesten Musiktheaterfestspielen durch die Presselandschaft gereicht. Mag sein, dass der eine oder andere aus Ärger oder Solidarität (oder aus Angst, durch seinen Besuch „in Russlandnähe“ gerückt zu werden) einen Bogen um die Maifestspielen gemacht hat. Vielleicht war es aber auch nur das strapaziöse Programm: zwei Janáček-Opern an einem Tag bzw. Abend, und dann im zweiten Teil mit Aus einem Totenhaus noch eine mit beklemmender Thematik, mit der man sich an einem so heiteren Frühlingstag vielleicht so gar nicht beschäftigen möchte. Gesprächsfetzen während der Pause nähren diesen Verdacht auf anekdotische Weise.

Janáček macht es einem allerdings auch nicht leicht, mit seiner harschen, spröden und stets an den Extremen kratzenden Musik. So dringt es in der Ausführung des Hessischen Staatsorchesters unter Johannes Klumpp schon in den ersten Takten von Die Sache Makropulos wie Schläge durch den Zuschauerraum – hart und unerbittlich, in einem Puls, dem man sich nicht entziehen kann. Ein riesiges rotierende Rad, eine Art Turbine, die sich im Uhrzeigersinn dreht, richtet den gedanklichen Fokus auf das Hauptelement dieser beiden letzten Janáček-Opern: Es ist die Zeit, diese mitleidlose Maschine, die alles zermalmt, zerhäckselt und im Falle der Opernsängerin Emilia Marty das Leben zum Fluch macht. Durch ein Zauberelixier ihres am Alchimistenhof Rudolfs II. in Prag wirkenden Vaters ist sie dazu verdammt, 300 Jahre und mehr auf der Erde zu verbringen und sich dabei nach und nach in einen zynischen, gefühlsentleerten lebenden Leichnam zu verwandeln.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Aaron CawleyAus einem TotenhausChristopher BolducClaudio OtelliDie Sache MakropulosElissa HuberFleureanne BrockwayHessisches Staatstheater WiesbadenJiři SulženkoJohannes KlumppLeoš JanáčekNicolas Brieger
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Il viaggio a Reims

Durchgedreht durch die Drehtür

Von Franziska Stürz
27. Mai 2026

Gib dem Affen Zucker, lautet die Devise. Doch die Dosis muss hoch gewesen sein, denn Barrie Kosky gerät Il viaggio...

Tristan und Isolde

Plakativ im Archiv

Von Bernd Zegowitz
26. Mai 2026

Richard Wagners Tristan und Isolde verlieren sich im Schilderwald, den Regisseur Tiago Rodrigues am Staatstheater Wiesbaden errichtet.

Orpheus

Gluck in Bayreuth

Von Stephan Schwarz-Peters
24. Mai 2026

Unter dem Motto „Amor und Psyche“ beleuchten die diesjährigen Gluck-Festspiele die tiefenpsychologischen Spuren, die der Komponist seiner romantischen Nachfolgergeneration legte....

Rosse

Bauernleben und Bauerntheater

Von Stephan Schwarz-Peters
24. Mai 2026

Die Messer blitzen bei einem besonderen Doppelabend am Mainfranken Theater Würzburg: Leoncavallos Pagliacci trifft auf eine kaum bekannte Oper von...

Stiffelio

Verdis Repertoire-Stiefkind

Von Manuel Brug
23. Mai 2026

In den Spielplänen hat sich Stiffelio nie etablieren können, dabei ist das Stück knackig kurz, hat eine interessante Rolle für...

Nabucodonosor I Nabucco

Die große Abschiedssause

Von Hugh Canning
22. Mai 2026

Wie heißt die Oper, mit der sich Riccardo Chailly von der Scala verabschiedet? Der Titel Nabucodonosor (für Nabucco) ist ungewohnt,...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?