Ein glanzloses Carmen-Jubiläum
Mit Aigul Akhmetshina und Adriana González konnte diese Carmen am Teatro Real zumindest musikalisch überzeugen. Die Regie von Damiano Michieletto hingegen ist fragwürdig und fade.
Mit Aigul Akhmetshina und Adriana González konnte diese Carmen am Teatro Real zumindest musikalisch überzeugen. Die Regie von Damiano Michieletto hingegen ist fragwürdig und fade.
So ganz gelingt Alles Liebe!, die queere Landoperette aus Hessen, nicht. Aber flotte Musik und das Herz auf dem rechten Fleck machen das streckenweise etwas dünne Libretto größtenteils wett.
Mit Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk hat die Mailänder Scala eine ungewöhnliche Premiere abseits des üblichen italienischen Repertoires zu Saisonbeginn gewählt – und erzielt damit einen glänzenden Erfolg.
Hans Abrahamsens The Snow Queen hatte an der Semperoper Premiere. Das Werk lohnt als musikalisch anspruchsvolle Kälteerfahrung, eignet sich aber weniger als besinnliches Weihnachtsstück.
Tatjana Gürbaca gelingt in Amsterdam mit Bellinis I Capuleti e i Montecchi das packende Bild einer gewalttätigen Gesellschaft. Schön gesungen wird noch dazu.
Eine blutige Geschichte etwas blutleer inszeniert. Musikalisch überzeugt diese Lucrezia Borgia in Mannheim dafür umso mehr.
Bei aller Champagnerlaune und vorweihnachtlicher Unterhaltungslust gelingt es der Regisseurin Anna Bernreitner, in ihrer neuen Zürcher Fledermaus-Inszenierung sowohl Genrekonventionen zu bedienen als auch das Stück auf seine Heutigkeit abzuklopfen.
Französisch-italienisches Schottland: Händels Ariodante an der Oper von Versailles strahlt und tönt in den schönsten Farben und Melodien, nicht zuletzt dank Countertenor Franco Fagioli in der Titelpartie.
Statt immer nur Hänsel und Gretel oder La bohème: Rimski-Korsakows Die Nacht vor Weihnachten könnte sich zu einer echten Alternative mausern – wenn sie so in Szene gesetzt wird, wie von Barrie Kosky in München.
Fedora changiert zwischen Melodram und Verismo. Regisseur Christof Loy erarbeitet das psychologisch genau und hat dafür ausgezeichnete Künstler auf der Bühne und im Graben.
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