• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Heimatfilm der intellektuellen Art

So viel mehr als Alpenkitsch: Catalanis "La Wally" am Theater an der Wien

Von Manuel Brug
30. Dezember 2021
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
Heimatfilm der intellektuellen Art

Izabela Matula (Wally) und Leonardo Capalbo (Hagenbach). (Foto: Herwig Prammer)

Barbora Horáková inszeniert am Theater an der Wien Alfredo Catalanis La Wally. Geschickt übersetzt sie das effekthascherische Stück dabei ins Heute.

Von Manuel Brug

 

40 Jahre alt ist der – doch, diesmal darf man es sagen – Kultfilm Diva von Jean-Jacques Beineix, in dem es um einen geklauten Konzertmitschnitt einer Sängerin geht, die keine Aufnahmen von sich zulässt. Das zentrale Musikstück darin ist „Ebben? Ne andrò lontana“, jene seltsam magisch packende, flutend-sehnsuchtsvolle Arie aus der 1892 uraufgeführten Oper La Wally von Alfredo Catalani. Der wiederum, alles Deutsche liebend, nur ein Jahr später mit erst 43 Jahren gestorben, verfasste das letzte seiner fünf Bühnenwerke nach dem damals populären, heute nur noch als transiges Trachtentrashstück von Walter Bockmayer bekannten Roman Die Geierwally von Wilhelmine von Hillern.

Im Film reihte sich Wilhelmenia Fernandez würdig ein in die Liste berühmter Interpretinnen von Maria Callas über Renata Tebaldi bis zur aktuellen Verismo-Diva Ermonela Jaho, die diesem perfekten Schmachfetzen Rührung und verletzliches Gefühl zu entlocken vermochten. Dabei stammte der ursprünglich aus einem ganz anderen Werk: Catalani, den Arturo Toscanini so sehr verehrte, dass er seine ersten Kinder Walter und Wally nannte, hatte ihn 1878 als „Chanson Groënlandaise“ komponiert. Einer der größten Wally-Fans war übrigens auch Gustav Mahler, der sie schlicht für „die beste italienische Oper“ hielt.

Dieses Urteil hatte freilich nicht lange Bestand. Auch wenn ein schwuler Opernliebhaber wie der Filmregisseur Werner Schroeter das fetischierte Objekt seiner Obsession 1985 in Bremen auf die Bühne gebracht hat, sind hierzulande die Wally-Begegnungen rar. Heute rümpft man, besonders in deutschsprachigen Landen, die Nase über diesen im Ötztal spielenden Bergkitsch um Liebe, Fluch, Rache und Mord, der damit endet, dass der Tenor von einer Lawine mitgerissen wird und die Titelheldin, eine bemerkenswert bockig emanzipierte Frau, die sich weder um Familie, Dorfgesellschaft noch Liebhaber schert, aus Gram in den Abgrund hinterher springt.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Alfredo CatalaniAndrés Orozco-EstradaBarbora HorákováIzabela MatulaJacques ImbrailoLa WallyLeonardo CapalboTheater an der Wien
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Birgit Nilsson Museum

Diva mit Bodenhaftung

Das Birgit-Nilsson-Festival 2026
Von Hugh Canning
15. August 2026

Als Birgit Nilsson 2005 starb, hinterließ sie eine finanziell gut ausgestattete Stiftung zur Auszeichnung etablierter wie auch zur Förderung aufstrebender...

Das Rheingold

Wer wagt, gewinnt

Die britischen Landhaus-Opern in der Saison 2026
Von Alexandra Coghlan
12. August 2026

Wenig Förderung, viel Risiko – die Versuchung ist groß, auf Bekanntes zu setzen. Doch die britischen Landhaus-Opern bespielen beherzt auch...

Così fan tutte

In feinster Balance

"Così fan tutte", Salzburger Festspiele
Von Franziska Stürz
9. August 2026

So schade wäre es gewesen, wenn nicht! Sechs Jahre nach der Covid-Strichfassung holen die Salzburger Festspiele Christof Loys komplette Così...

Saint François d’Assise

Brot und Ekstase

"Saint François d’Assise", Salzburger Festspiele
Von Franziska Stürz
6. August 2026

Das Werk erfordert Arbeit, auch vom Zuschauer: Messiaens Saint François d’Assise. Doch die lohnt! Dafür sorgen in dieser Produktion der...

Ariadne auf Naxos I Salzburger Festspiele

Ariadne auf dem Mars

"Ariadne auf Naxos", Salzburger Festspiele
Von Franziska Stürz
4. August 2026

Ein Hingucker ist das schon und ein wenig auch ein Aufreger fürs Salzburger Festspielpublikum: Ariadne auf Naxos im Weltall. Aber...

Siegfried I Der Ring des Nibelungen

Die Zukunft des Gesamtkunstwerks?

"Siegfried" / "Götterdämmerung", Bayreuther Festspiele
Von Stephan Schwarz-Peters
2. August 2026

Gelungen oder nicht? Der 10010110-Ring der Bayreuther Jubiläums-Festspiele ist geschmiedet. Was KI im Opernbetrieb kann, bleibt dabei (noch) Andeutung, lässt...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?