• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Traumpaar in Pastell

"Roméo et Juliette", Opernhaus Zürich

Von Tobias Gerosa
16. Mai 2023
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
romeo et juliette

Benjamin Bernheim und Julie Fuchs, "Roméo et Juliette", Opernhaus Zürich. (Foto: Herwig Prammer)

Gounods Roméo et Juliette am Opernhaus Zürich ist ganz auf das tragische Liebespaar ausgerichtet. Julie Fuchs und Benjamin Bernheim erweisen sich hierfür als ideale Besetzung: fein, intensiv, packend. Regie, Dirigat und Nebenrollen ordnen sich dem unter.

Von Tobias Gerosa

 

Ganz langsam schiebt sich die glatte, blaugraue Wand vor. Im ersten Akt steht sie im reichlich kahlen, kühlen, streng rechteckigen Ballsaal der Capulets weit hinten. Zwei Reihen Stühle markieren eine Fest- und Gesellschaftsordnung, die auf Distanz und Etikette setzt. Die Kleider der Frauen bleiben dezent, die weißen Smokings der Männer sind neben ein paar obligaten militärischen bürgerliche Uniformen (Kostüme: Annemarie Woods). Die Montagues, die sich einschleichen, obwohl zwischen den Familien der berühmte Streit tobt, unterscheiden sich optisch in Nichts von ihnen. Zu behaupten, dass diese wichtige Konfliktlinie damit irgendwie klar würde, wäre übertrieben. Die eingefügten Tanzpaare haben diesbezüglich auch nicht mehr als eine gewisse dekorative Funktion. Aber die Liebe schlägt trotzdem wie eine Urgewalt in die Körper von Roméo und Juliette – und das Drama nimmt seinen Lauf, den Gounod und seine Librettisten von Shakespeare übernahmen und noch stärker am tragischen Liebespaar ausrichteten.

Im Opernhaus Zürich beginnt die Wand den Raum, den das Paar zur Verfügung hat, immer mehr zu beengen. Schön, wie die entstehende Liebe zunächst buchstäblich Raum bekommt, die beiden sich in der geöffneten Weite annähern. Hier, in der genauen Führung und Gestaltung dieser Beziehung liegt die Stärke von Ted Huffmans ästhetischer, aber doch etwas pastell-keimfreien, auf unter drei Stunden gekürzter Inszenierung (unter Verzicht aufs Ballett und die erste Szene des fünften Aktes). Andrew Liebermans Bühne unterstützt das. Je tiefer die Verstrickungen und fatalen Verwicklungen, je weiter das Stück auf den tragischen Doppeltod zusteuert, desto enger wird der Raum: Die Wand rückt unerbittlich vor. Sonst aber erzählen Huffman und seine Ausstatter (wie schon in seinen beiden bisherigen Inszenierungen am Opernhaus) einfach genau, ästhetisch und mit sorgfältiger Personenführung, ohne aber tiefer zu schürfen oder gar etwas Unerwartetes ans Tageslicht zu bringen. Oder singen die Figuren – der Chor im streng choreografierten Prolog etwa, aber auch bei fast allen Arien – so oft frontal ins Publikum, weil sie sich direkt an uns wenden wollen?

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Benjamin BernheimCharles GounodJulie FuchsOpernhaus ZürichRoberto Forés VesesRoméo et JulietteTed Huffman
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

La bohème

Zack, Bumm, Ende

Von Guido Krawinkel
15. April 2026

La bohème am Theater Krefeld: nicht gegen den Strich gebürstet oder neu erfunden, sondern in bilderbuchmäßiger Weise so in Szene...

Turandot

Kalt, kälter, Turandot

Von Bernd Zegowitz
14. April 2026

Nicht um Liebe geht es und auch nicht um Klangschmelz. Die neue Turandot in Frankfurt betrachtet sowohl Mechanismen der Unterdrückung...

Fin de partie

Endspiel in der Endlosschlaufe

Von Herbert Büttiker
14. April 2026

György Kurtágs unerhört sprechende Musikalität und das deutungsoffene Ende machen Fin de partie zu einem spannenden Stück des zeitgenössischen Opernrepertoires....

Trouble in Tahiti

Ehehölle hoch zwei

Von Guido Krawinkel
9. April 2026

In der Beziehungsfalle sitzen sie alle, mal in der mythischen Burg, mal in Suburbia. Da ist es eine sinnvolle Idee,...

Brokeback Mountain

Mit verhaltener Emphase

Von Manuel Brug
6. April 2026

In der Filmfassung wurde Brokeback Mountain vor 20 Jahren zum Erfolg. Die Veroperung von Charles Wuorinen tut sich schwerer, trotz...

I Didn’t Know Where to Put All My Tears l Curlew River

Kirchenparabel am Fluss der Tränen

Von Hugh Canning
15. April 2026

Benjamin Brittens „Parabeln für Kirchenaufführungen“ sind außerhalb Großbritanniens kaum bekannt. Die Opéra national de Lorraine-Nancy zeigt eine davon, Curlew River,...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?