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Home Kritiken Aufführungen international

Rostige Regie

"Lucia di Lammermoor", Metropolitan Opera New York

Von George Loomis
22. Juni 2022
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
lucia di lammermoor

"Lucia di Lammermoor" an der Metropolitan Opera New York. (Foto: Marty Sohl)

An der Metropolitan Opera kommt eine neue Lucia di Lammermoor auf die Bühne. Die soliden Sängerleistungen, allen voran die von Javier Camarena, können die eher maue Inszenierung von Simon Stone allerdings nicht wett machen. Und auch der Dirigent Riccardo Frizza hat schon überzeugender gearbeitet.

Von George Loomis

 

Elende Umstände lassen Menschen brutale Dinge tun, selbst gegenüber Angehörigen der eigenen Familie – das ist die Botschaft, die der Regisseur Simon Stone in dieser Neuinszenierung von Lucia di Lammermoor für die Metropolitan Opera New York aussendet. Schon Salvatore Cammaranos Libretto macht dies deutlich genug, doch möchte Stone der Geschichte Relevanz fürs Heute geben und siedelt die Oper im sogenannten Rust Belt, dem „Rostgürtel“ im Nordosten der USA an, der seit Jahrzehnten von fortschreitender Deindustrialisierung und Verarmung geprägt ist. Wo der Status des schottischen Edelmanns Enrico Ashton bei Donizetti durch einen Wechsel der Herrscherdynastie gefährdet ist, porträtiert Stone ihn als bildungsfernen Mann der unteren Mittelschicht, „gefangen im kapitalistischen Ödland des freien Marktes“, wie er im Programmheft schreibt.

Wie bei anderen Arbeiten auch, setzte Stone sein Update mit einem solchen Detailreichtum um, dass sich das Premierenpublikum der Idee kaum entziehen konnte. Das „Anwesen“ der Ashtons, gestaltet von Lizzie Clachan, ist ein simples, heruntergekommenes Holzhaus, in der Nachbarschaft eine Pfandleihe, ein Schnellimbiss, eine Apotheke, in der offenbar Opioid-Schmerzmittel ausgegeben werden, und ein billiges Motel, in dem Lucia (Nadine Sierra) und Edgardo (Javier Camarena) erst ihr Duett singen, um sich danach gemeinsam der Liebe zu widmen. Ebenso alltäglich sind auch die Kostüme von Alice Babidge and Blanca Añón – Jeans, eine zwanglose Jacke für Lucia, später natürlich das Hochzeitskleid. Lord Arturo Bucklaw (Eric Ferring), der Lucia von ihrem Bruder Enrico (Artur Ruciński) aufgezwungene Mann, sieht in seinem rosa Anzug reichlich albern aus und kommt schon bei seinem ersten (vorschnellen) Auftritt mit einer mehrstöckigen Hochzeitstorte daher.

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