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Home Kritiken Aufführungen international

Ein Spiel ums Spiel

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
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Ein Spiel ums Spiel

"Pique Dame" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. (Foto: Karl und Monika Forster)

Musikalisch stimmig, szenisch beklemmend, geht am Hessischen Staatstheater Wiesbaden Tschaikowskys Pique Dame über die Bühne. Hörbar macht sich dabei die gute Ensemble-Arbeit bezahlt, während man im Graben auf alte Bekannte stößt.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Vermutlich war Wiesbaden das Vorbild jener Stadt Roulettenburg, die Dostojewski in seinem Spieler so eindringlich als Las Vegas des 19. Jahrhunderts beschreibt. Nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem der große Schriftsteller selbst sein Vermögen verjuxte, im vis-à-vis vom Casino gelegenen Staatstheater, verwebt sich assoziativ eine weitere große russische Glücksspielgeschichte mit der Stadthistorie: Tschaikowskys Schaueroper Pique Dame, in der der Aufsteiger Hermann mithilfe dreier geweissagter Karten die Spielbank sprengen möchte, um mit dem gewonnenen Geld die junge Adelige Lisa zu ehelichen. Die Jagd nach dem okkulten Kartengeheimnis wird eine unerwartete Wendung nehmen – und drei Menschenleben fordern, einschließlich das von Hermann und seiner Geliebten. Im Staatstheater steht das Stück nun, nach coronabedingt verschobener Premiere, auf dem Spielplan.

Viel Platz für viel metaphorisch aufgeheizte Handlung bietet der Einheitsbühnenraum von Rolf Glittenberg, der in seiner diffus beleuchteten, an faschistische Festsäle erinnernden Monumentalpracht etwas sehr Beklemmendes hat. Hier dienen übergroße Tische und Tafeln nicht nur dem Kartenspiel oder als Catwalk für Fleischbeschaunummern aller Art, sie lenken auch den Blick, verleihen der Szenerie eine aufs Unausweichliche gerichtete Geometrie: Es ist ein Raum, in dem sich Schicksale entscheiden. Mit blutrot bezogenem Bett ausstaffiert, wird er später u.a. zum Schlafzimmer der Gräfin, wo das Porträt dieser ehemaligen Schönheit aus dem Hintergrund aufleuchtet – als Projektion, die nach dem nächtlicherweile begangenen Mord (war es denn einer?) erlischt.

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