• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Themen Nahaufnahme

Aufstehen fürs Kollektiv

Nahaufnahme: "Intolleranza", Theater Basel

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Nahaufnahme, Themen
Lesedauer: 6 mins read
A A
intolleranza

Probenarbeit zu "Intolleranza": Benedikt von Peter (r.) mit Peter Tsantsis ("Der Flüchtling"). (Foto: Ingo Hoehn)

In Basel setzt der Intendant Benedikt von Peter Luigi Nonos epochales Musiktheaterwerk Intolleranza auf die Tagesordnung – in einer eigenen Inszenierung, die bereits 2010 in Hannover zu sehen war. Eine fordernde Produktion, die das gesamte Haus auf den Kopf stellt, aber auch vom Zuschauer mehr verlangt als den üblichen Kunstgenuss.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Von einer „freundlichen Aufnahme“ konnte Luigi Nono nach der Uraufführung seiner mit „Handlung in zwei Teilen“ untertitelten Intolleranza 1960 sicher nicht sprechen. Umso besser, denn einen Erfolg beim traditionellen Opernpublikum hatte Nono – streitbar nicht nur als Kommunist, sondern auch als Komponist – kaum beabsichtigt; es hätte ihn eher irritiert, den Jubel des Establishments aus den Rängen des Teatro La Fenice entgegenzunehmen, wo das Ereignis am 13. April 1961 stattfand. Schon Jahre zuvor hatte Nono, neben Boulez und Stockhausen der große Vertreter der musikalischen Nachkriegsavantgarde, mit der Bühne geliebäugelt, immer bestrebt, die Ausdrucksmöglichkeiten seiner Musik mit szenischen Mitteln zu schärfen. In der Tat richtet er in seiner Intolleranza die mit Metaphern des Schmerzes aufgeladenen Klänge wie Waffen gegen diejenigen, „die es anging“. Noch heute gehört die zweiteilige, nicht einmal anderthalbstündige Parabel über die Verfolgung Andersdenkender und das Erwachen eines politischen Bewusstseins zu den unbequemsten Erzeugnissen der Musiktheatergeschichte. Vor gar nicht allzu langer Zeit erst, 2021, sorgte sie im Hochglanzrahmen der Salzburger Festspiele für betroffene Gesichter im Publikum.

Ein Jahrzehnt zuvor, im Herbst 2010, konnte man sich an der Staatsoper Hannover einen Eindruck von Nonos politischem Bühnenvermächtnis machen, wo es in einer Inszenierung Benedikt von Peters zu sehen war. Heute ist der 1977 geborene Kölner nicht nur Opernregisseur, sondern auch Theaterleiter, der nach seiner Intendanz in Luzern vor zweieinhalb Jahren in gleicher Position ans Theater Basel wechselte. Dorthin hat er seine Inszenierung aus Hannover mitgenommen. Am 11. Februar wird sie unter der musikalischen Leitung von Stefan Klingele, auch er bereits in der niedersächsischen Landeshauptstadt am Pult mit dabei, Premiere feiern. Die Vorbereitungen haben das Haus schon früher als bei den meisten anderen Produktionen auf den Kopf gestellt – und daran ist nicht nur die Schwierigkeit des Notentextes Schuld, der neben extremen Tonhöhen auch rhythmische und koordinierungstechnische Herausforderungen in Fülle enthält, sondern auch die gewaltige Emotionalität des Stücks, die niemanden unberührt lassen darf, der es überzeugend aufführen möchte. Wenn Benedikt von Peter Nono als „die Fortschreibung von Verdi“ bezeichnet, meint er damit das, was die beiden Opernschöpfer über unterschiedlichste Klang- und Vorstellungswelten hinweg verbindet: Die besondere Fähigkeit, mit Mitteln des Musiktheaters Empathie hervorzurufen, Identifikation zu schaffen und Mitgefühl zu erwecken.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Benedikt von PeterIntolleranza 1960Luigi NonoStefan KlingeleTheater Basel
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Il barbiere di Siviglia / Ruth Berghaus

Welche berühmten Opernstoffe wurden mehrfach vertont?

Von Redaktion
21. September 2026

Welche berühmten Opernstoffe wurden mehrfach vertont? Allgemeines Dass mehrere Komponisten denselben Stoff vertonen, ist in der Operngeschichte die Regel, nicht...

Wie wird Oper in Deutschland finanziert?

Wie wird Oper in Deutschland finanziert?

Von Redaktion
21. September 2026

Wie wird Oper in Deutschland finanziert? Allgemeines In Deutschland ist die Oper ganz überwiegend eine öffentlich finanzierte Kunstform. Die Kosten...

Apollon Foyers

Der Musentempel als Meeting Hotspot

Ein Essay über "Dritte Orte", Sitzsäcke und die Zukunft der Oper
Von Michael Stallknecht
25. August 2026

Die Bayerische Staatsoper öffnet ihre historischen Foyers tagsüber für alle – mit Verkleidungskisten, DJs, Sitzsäcken und Mini-Playback-Show statt Premierenfieber. Dahinter...

Oper Köln

Oper Köln: Zurück in die Zukunft

Ein Beitrag zur lang überfälligen Wiedereröffnung des Stammhauses
Von dr.markus.schwering
25. August 2026

Die Kölner Oper zieht endlich zurück an ihren sanierten Stammplatz. Drei Jahre hätte das Interim dauern sollen, es wurden 14,...

Lydia Steier

Theokratische Albträume

Nahaufnahme: "La vestale", Staatsoper Berlin
Von Stephan Schwarz-Peters
25. August 2026

Mit seiner Historienoper La vestale gelang es dem Italiener Gaspare Spontini Anfang des 19. Jahrhunderts, die Oper zu revolutionieren. Nachdem...

Wexford

75 Jahre auf Schatzsuche

Das Wexford Opera Festival feiert diamantenes Jubiläum
Von Hugh Canning
22. August 2026

Im irischen Wexford ist eines der charmantesten Opernfestivals der Welt zuhause. Seit einem Dreivierteljahrhundert widmet man sich hier mit Begeisterung...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Ok

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?