Am Opernhaus Zürich beginnt die Spielzeit mit einer einfach erzählten Zauberflöte – von „Traumlogik“ spricht das Programm. Doch reicht das für ein Werk, das bei aller Popularität allerlei Widersprüche aufweist?
Von Tobias Gerosa
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Matthias Schulz hat die Zauberflöte, die jedes Opernhaus im Programm haben muss, auf den Beginn seiner zweiten Spielzeit gesetzt und dabei zugleich ganz neue Leute nach Zürich geholt: Es inszeniert der Tessiner Regisseur Davide Finzi Pasca, der Eröffnungsfeiern von Olympischen Spielen, Arbeiten am Broadway oder beim Cirque du Soleil vorzuweisen hat, aber in seinem Heimatland bislang nicht so richtig wahrgenommen wurde. Als Dirigent engagierte man den sehr jungen finnischen Senkrechtstarter Tarmo Peltokoski. Das geht musikalisch gut, szenisch will man offenbar nichts weiter, als bunt und unterhaltsam zu bebildern, kinder- und umbesetzungstauglich.
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