Inszenierungen von Rossinis Reise nach Reims können schnell klamaukig werden. Für das Gärtnerplatztheater hat Regisseur Dirk Schmeding einen echten Plot-Twist eingebaut. Was kann man zwischen Realität und Wahn noch glauben?
Von Franziska Stürz
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1824 ist Gioachino Rossini ein Star als Opernkomponist und geht nach Paris als Direktor des Théâtre-Italien. Die damalige Kulturmetropole Europas lockt ihn mit neuen Herausforderungen, und seine erste Komposition für das französische Publikum, beziehungsweise den Hof des neuen Königs Charles X. wird Die Reise nach Reims. Einmal noch schreibt er auf Italienisch und lässt in seinem dramma giocoso Lust und wohl auch Frust raus. Man spürt den Wunsch nach Veränderung in der ironischen Note neben der teilweise übertrieben pompösen Ernsthaftigkeit in seiner Musik.
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