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Totgeschlagene Zeit, totgeschlagene Menschen

"Krieg und Frieden", Bayerische Staatsoper

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
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"Krieg und Frieden", Bayerische Staatsoper

"Krieg und Frieden", Bayerische Staatsoper. (Foto: Wilfried Hösl)

Prokofjews Krieg und Frieden: In der heutigen Zeit gewiss ein Problemstück. Die Bayerische Staatsoper hat dennoch daran festgehalten – und die monumentale Herausforderung nicht nur künstlerisch hervorragend gelöst.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

„Darf man heutzutage überhaupt“ – so fangen viele Fragen an. In München beispielsweise die Frage: „Darf man heutzutage überhaupt ein russisches Stück mit unverhohlenen nationalistischen Untertönen, basierend auf einem um Krieg und Frieden kreisenden Hauptwerk der russischen Nationalliteratur, inszeniert von einem russischen Regisseur, dirigiert von einem russischen Dirigenten, gesungen von einem fast ausschließlich russischen Cast, darf man heutzutage überhaupt ein solches Stück aufführen?“ Die Bayerische Staatsoper hat’s getan: Während draußen auf dem Dach die ukrainische Nationalflagge im Wind flattert, tobt im Inneren der Invasionskrieg, stemmen sich wuchtige Chöre gegen Napoleons Truppen, schießen blechgepanzerte Akkorde im dreifachen Forte wie Artilleriegeschosse durch den Zuschauerraum. Sergei Prokofjews glückloser Opernbeitrag zum von Stalin als solchen ausgerufenen „Großen Vaterländischen Krieg“, dem russischen Verteidigungskrieg gegen die einfallenden Deutschen, tönt hier von der Bühne und aus dem Schützen- bzw. Orchestergraben, Krieg und Frieden, eine der ambitioniertesten Literaturadaptionen der Musikgeschichte, von dessen (oft bemängelter) Qualität Staatsopern-GMD Vladimir Jurowski und der vor keinem Großprojekt zurückschreckende Regisseur Dmitri Tcherniakov überzeugt sind.

Als sie bereits vor Jahren die Premiere auf den 5. März 2023 festsetzten, den 70. Todestag Prokofjews (und Stalins), konnten sie nicht ahnen, dass Vladimir Putin dem Projekt mit seinem Überfall auf die Ukraine einen unangenehmen Beigeschmack verpassen würde. Sich wehrende, für die gerechte Sache eintretende Russen mit vaterländischen Parolen auf den Lippen: Das muss ja „heutzutage“ wie Hohn klingen, sodass der ursprüngliche Plan, das Monumentalwerk mit seinen 13 Bildern strichlos aufzuführen, nicht realisiert werden konnte. Mit vier Stunden Dauer ist die entschärfte Münchner Fassung noch immer einschüchternd genug; wie auch der Umfang des Bühnenpersonals, das sich neben dem vollbesetzten Chor und zahlreichen Statisten aus nicht weniger als rund 60 Solorollen zusammensetzt, darunter mindestens 15 tragende. Von beeindruckender Dimension ist, nach kompletter Dunkelheit zu Beginn, bereits das Einheitsbühnenbild: Als sein eigener Ausstatter hat sich Dmitri Tcherniakov den großen Saal des Moskauer Hauses der Gewerkschaften auf die Bühne gestellt. Ein Ort mit wechselvoller Geschichte, in deren Verlauf er so unterschiedlichen Veranstaltungen wie Adelsbällen, Schauprozessen, Stalins Leichenaufbahrung oder Kinderbespaßungsveranstaltungen als Austragungsort diente.

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