• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Totgeschlagene Zeit, totgeschlagene Menschen

"Krieg und Frieden", Bayerische Staatsoper

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
"Krieg und Frieden", Bayerische Staatsoper

"Krieg und Frieden", Bayerische Staatsoper. (Foto: Wilfried Hösl)

Prokofjews Krieg und Frieden: In der heutigen Zeit gewiss ein Problemstück. Die Bayerische Staatsoper hat dennoch daran festgehalten – und die monumentale Herausforderung nicht nur künstlerisch hervorragend gelöst.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

„Darf man heutzutage überhaupt“ – so fangen viele Fragen an. In München beispielsweise die Frage: „Darf man heutzutage überhaupt ein russisches Stück mit unverhohlenen nationalistischen Untertönen, basierend auf einem um Krieg und Frieden kreisenden Hauptwerk der russischen Nationalliteratur, inszeniert von einem russischen Regisseur, dirigiert von einem russischen Dirigenten, gesungen von einem fast ausschließlich russischen Cast, darf man heutzutage überhaupt ein solches Stück aufführen?“ Die Bayerische Staatsoper hat’s getan: Während draußen auf dem Dach die ukrainische Nationalflagge im Wind flattert, tobt im Inneren der Invasionskrieg, stemmen sich wuchtige Chöre gegen Napoleons Truppen, schießen blechgepanzerte Akkorde im dreifachen Forte wie Artilleriegeschosse durch den Zuschauerraum. Sergei Prokofjews glückloser Opernbeitrag zum von Stalin als solchen ausgerufenen „Großen Vaterländischen Krieg“, dem russischen Verteidigungskrieg gegen die einfallenden Deutschen, tönt hier von der Bühne und aus dem Schützen- bzw. Orchestergraben, Krieg und Frieden, eine der ambitioniertesten Literaturadaptionen der Musikgeschichte, von dessen (oft bemängelter) Qualität Staatsopern-GMD Vladimir Jurowski und der vor keinem Großprojekt zurückschreckende Regisseur Dmitri Tcherniakov überzeugt sind.

Als sie bereits vor Jahren die Premiere auf den 5. März 2023 festsetzten, den 70. Todestag Prokofjews (und Stalins), konnten sie nicht ahnen, dass Vladimir Putin dem Projekt mit seinem Überfall auf die Ukraine einen unangenehmen Beigeschmack verpassen würde. Sich wehrende, für die gerechte Sache eintretende Russen mit vaterländischen Parolen auf den Lippen: Das muss ja „heutzutage“ wie Hohn klingen, sodass der ursprüngliche Plan, das Monumentalwerk mit seinen 13 Bildern strichlos aufzuführen, nicht realisiert werden konnte. Mit vier Stunden Dauer ist die entschärfte Münchner Fassung noch immer einschüchternd genug; wie auch der Umfang des Bühnenpersonals, das sich neben dem vollbesetzten Chor und zahlreichen Statisten aus nicht weniger als rund 60 Solorollen zusammensetzt, darunter mindestens 15 tragende. Von beeindruckender Dimension ist, nach kompletter Dunkelheit zu Beginn, bereits das Einheitsbühnenbild: Als sein eigener Ausstatter hat sich Dmitri Tcherniakov den großen Saal des Moskauer Hauses der Gewerkschaften auf die Bühne gestellt. Ein Ort mit wechselvoller Geschichte, in deren Verlauf er so unterschiedlichen Veranstaltungen wie Adelsbällen, Schauprozessen, Stalins Leichenaufbahrung oder Kinderbespaßungsveranstaltungen als Austragungsort diente.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Andrei ZhilikhovskyBayerische StaatsoperDmitri TcherniakovKrieg und FriedenOlga KulchynskaSergei ProkofjewVladimir Jurowski
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Iris

Ein Jubiläum für Kopf, Herz und Zwerchfell

Wexford Festival Opera 2026
Von Hugh Canning
23. Oktober 2026

Seit 75 Jahren wird im irischen Wexford Oper gemacht, und zwar meistens von der raren Sorte. Zum Jubiläum wurden drei...

Siegfried

Brünnhilde lehrt Beten

"Siegfried", Accademia Nazionale di Santa Cecilia - Rom
Von Kai Luehrs-Kaiser
23. Oktober 2026

Wagner und Belcanto – kommt das zusammen? Daniel Hardings Siegfried-Dirigat in Rom macht’s hörbar und bringt den Komponisten an eine...

Lincoln in the Bardo

Fragen von Leben und Tod

"Lincoln in the Bardo", Metropolitan Opera New York
Von Eric Myers
22. Oktober 2026

Uraufführung an der Metropolitan Opera: Missy Mazzolis Lincoln in the Bardo bringt, neben aller Ernsthaftigkeit des Themas, viel Humor, Bühnenmagie...

Tosca

Einstand gelungen

"Tosca", Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Von Guido Krawinkel
20. Oktober 2026

Warum die kuriosen Auftritte und Abgänge? Frank Hilbrich, der neue, selbst Regie führende Intendant in Gelsenkirchen, stellt sich mit Tosca...

Die Meistersinger

Ein Philosophen-Zitat macht noch keine Inszenierung

"Die Meistersinger von Nürnberg", Deutsche Oper am Rhein - Düsseldorf
Von Guido Krawinkel
19. Oktober 2026

In Düsseldorf inszeniert Daniel Kramer Wagners Meistersinger und scheint Nietzsche zu wörtlich genommen zu haben. Szenisch ist der Abend verunglückt,...

Il viaggio a Reims

Irgendwas stimmt hier doch nicht

"Il viaggio a Reims", Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Von Franziska Stürz
18. Oktober 2026

Inszenierungen von Rossinis Il viaggio a Reims können schnell klamaukig werden. Für das Gärtnerplatztheater hat Regisseur Dirk Schmeding einen echten...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Ok

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?