Italienischer Dirigent, italienischer Regisseur, fast durchweg italienische Sänger: Mit Stefano Podas Macbeth beweist die Opéra Royal de Wallonie in Lüttich erneut, dass sie Verdi so idiomatisch spielt wie kaum ein anderes Haus diesseits der Alpen. Die Bilder sind spektakulär, das Konzept dahinter bleibt allerdings im Nebel.
Von Hugh Canning
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Nur sehr wenige Häuser nördlich der Alpen bieten derart idiomatische Verdi-Aufführungen wie die Opéra Royal de Wallonie (ORW) in Lüttich – nicht zuletzt dank einer Reihe von italienischen Musikdirektoren, darunter Paolo Arrivabeni, Speranza Scappucci und der derzeitige Amtsinhaber Giampaolo Bisanti.
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