• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Menschen Interviews

Wahn und Realität

Von Manuel Brug
1. September 2023
in Interviews, Menschen
Lesedauer: 7 mins read
A A
Wahn und Realität

Regisseur Valentin Schwarz. (Foto: Paul Leclaire)

Bevor der Regisseur Valentin Schwarz im Sommer seinen schon für 2020 vorgesehenen Ring des Nibelungen auf die Bayreuther Festspielbühne bringt, entwickelt er in Köln York Höllers Bulgakow-Vertonung Der Meister und Margarita.

Interview: Manuel Brug

 

Wie sind Sie eigentlich zu diesem Stück gekommen?

Das hat eine lange Vorgeschichte, denn ich kannte die Intendantin Birgit Meyer schon, als sie noch Chefdramaturgin an der Wiener Volksoper war und in meinem Regiestudium als Dozentin unterrichtete. Vor vier Jahren hatte sie mich bereits nach Köln eingeladen, um Maurizio Kagels Mare Nostrum zu inszenieren, und danach hat sie dann gleich gefragt, ob wir mit Neuer Musik weitermachen wollten, und zwar mit York Höllers Meister und Margarita. Ich war zwar hin und her gerissen, weil es selbst jetzt noch durch die Bayreuther Ring-Verschiebung alles sehr knapp ist. Aber ich fand das Werk so faszinierend, dass ich es unbedingt machen wollte.

Wieso?

Höller ist ein wunderbarer Kontrapunkt zu Wagner. Es macht großen Spaß, sich neben dem maßlosesten Musiktheaterwerk des 19. Jahrhunderts mit einer überaus großformatigen Oper der 80er-Jahre zu beschäftigen, als alle Komponisten im Sinne der zeitgeschichtlichen Relevanz wirklich jedes mögliche musikalische Mittel auffahren ließen. Das gilt für Höller, der sich ja in Köln seinem Lehrer Bernd Alois Zimmermann verpflichtet sah, sogar noch mehr als bei anderen. Und ich liebe natürlich diese überbordende, satirisch-fantastische Vorlage von Mikhail Bulgakow, der dieser selbst nicht Herr geworden ist in ihrer sprudelnden Fantasie. Da muss man als Regisseur freilich auch aufpassen, dass man sich nicht verheddert, dass man in dieser orgiastischen Anlage einer Spur folgt.

Und was machen Sie stattdessen?

Schon York Höller hatte keine klassische Nacherzählung des Romans im Sinn, und so wird es auch bei mir etwas unorthodox …

Wissen Sie, warum das Stück jetzt wieder in Köln auftaucht?

Ich denke, weil es so gut ins Staatenhaus mit seiner offenen Spiel- wie Orchesterfläche passt. Es sollte ja ursprünglich in Hamburg herauskommen, dann war die Uraufführung aber 1989 in Paris, anschließend ging es in einer Inszenierung von Friedrich Meyer-Oertel nach Köln. Hamburg hat es 2013 gespielt, und nun ist es wieder Köln, wo Höller, 78 Jahre alt, immer noch lebt. Da schließt sich also ein Kreis. Ich konnte mich mit Höller auch austauschen. Er ist sehr interessiert, was ich mit seiner einzigen Oper machen werde. Das wichtigste war ihm, dass die vielen Verwandlungen auf einer Drehscheibe stattfinden können, die wir jetzt extra verwenden. Ich habe es ihm versprochen, denn in Paris, wo der verstorbene Hans Neuenfels inszenierte, waren die Zwischenmusiken zu kurz, und es wurden zur Überbrückung stumme Schwarzweißfilme gezeigt. So war aber die Musik ständig unterbrochen.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Bayreuther FestspieleDer Meister und MargaritaDer Ring des NibelungenRegisseurValentin SchwarzYork Höller
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Jeanine De Bique

Jeanine De Bique: „Ich habe nicht vergessen, wo ich herkomme“

Die Sopranistin im Gespräch
Von Uwe Friedrich
28. August 2026

Die Herkunft prägt. Bei Jeanine De Bique auch den Blick auf die Zukunft der klassischen Musik. Wer hat Zugang zu...

Raehann Bryce-Davis

Raehann Bryce-Davis: „Mezzo ist besser“

Die Mezzosopranistin im Gespräch
Von Kai Luehrs-Kaiser
28. August 2026

Raehann Bryce-Davis hat einen „radioaktiven“ Mezzo, findet unser Autor. Die Amerikanerin singt Amneris, Azucena oder Santuzza – Frauen, die selten...

Aviel Cahn

Aviel Cahn: „Die Deutsche Oper ist der Gegenentwurf“

Der Intendant der Deutschen Oper Berlin im Gespräch
Von Ulrich Ruhnke
26. August 2026

Zwischen Staatsoper und Komischer Oper sucht die Deutsche Oper Berlin seit Jahren nach einer klaren Identität. Für den neuen Intendanten...

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda: „Ich lebte im Theater, Tag und Nacht“

Der GMD des Opernhauses Zürich im Gespräch
Von Manuel Brug
25. August 2026

Das Opernhaus Zürich bringt die drei vollendeten (Kurz-)Opern von Sergej Rachmaninow heraus. Am Pult: GMD Gianandrea Noseda, der einst in...

Milo Rau

Milo Rau: „Es geht um Gewalt, Weltwirtschaft und die Grenzen der Kunst“

Ein Porträt des Regisseurs, Theaterautors und Provokateurs
Von Manuel Brug
25. August 2026

In seinen Stücken ist Milo Rau Erneuerer, Chronist und Provokateur. Nun mischt der schweizerische Regisseur und Theaterautor auch die Opernszene...

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns: „Ich verfüge über einen gesunden Masochismus“

Der Tenor im Gespräch
Von Kai Luehrs-Kaiser
25. August 2026

Benjamin Bruns singt in der neuen Münchner Siegfried-Premiere erstmals die Titelpartie. Gleichzeitig möchte der ehemalige Knaben-Alt Bach und Mozart treu...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Ok

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?