• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Themen Nahaufnahme

Emotionaler Dialog mit einem Scheusal

Nahaufnahme: "Lady Macbeth von Mzensk", Staatsoper Hamburg

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Nahaufnahme, Themen
Lesedauer: 6 mins read
A A
Lady Macbeth von Mzensk

Bühnenentwürfe für "Lady Macbeth von Mzensk". (Foto: Staatsoper Hamburg)

Mit seiner Lady Macbeth von Mzensk schuf Dmitri Schostakowitsch einen bühnenwirksamen Opernschocker. Ihn zu inszenieren kann eine echte Herausforderung sein – besonders für eine Regisseurin, die noch nie zuvor fürs Musiktheater gearbeitet hat. Wie für die Filmemacherin Angelina Nikonova, die das skandalumwitterte Stück nun an der Hamburgischen Staatsoper auf die Bühne bringt.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Fast hätte Dmitri Schostakowitsch den Erfolg seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk mit dem Leben bezahlt. Denn angelockt von den Lobpreisungen, mit denen die Presse das zweite Bühnenwerk des jungen Komponisten überhäufte, hatte sich zwei Jahre nach der Uraufführung der Oberste Sowjet persönlich dazu entschlossen, eine Aufführung am Bolschoi-Theater zu besuchen. Was auf der Bühne passierte – eine junge, von der Provinz gelangweilte Frau versucht ihr Leben durch Sex aufzupeppen, lässt sich bereitwillig in den Sumpf des Verbrechens hinabziehen und nimmt dabei ein schreckliches Ende – missfiel ihm gewaltig; was aus dem Orchestergraben drang, aber noch viel mehr. Die brutale Abrechnung mit dem Werk, die zwei Tage später, am 28. Januar 1936, in der Prawda zu lesen war, verschwieg zwar den Namen ihres Verfassers. Das darin enthaltene Vokabular aber ließ auf Stalin bzw. auf sein Umfeld schließen, das schon per Überschrift – „Chaos statt Musik“ – wissen ließ, dass Schostakowitsch als „Formalist“ in Ungnade gefallen war. Im heraufziehenden Zeitalter der „Großen Säuberung“ kam das leicht einem Todesurteil gleich, und während der gestern noch so erfolgreiche Opernschöpfer, panisch vor Angst, die Partitur seiner neuen Sinfonie in der Schreibtischschublade versteckte, stand ein gepackter Koffer unter seinem Bett. Für den Fall, dass Stalins Schergen mitten in der Nacht an seiner Tür klingelten, um ihn abzuholen.

Die dramatischen Ereignisse rund um Dmitri Schostakowitsch und seine Oper Lady Macbeth von Mzensk hat auch Angelina Nikonova im Hinterkopf. Dass es Künstler in ihrer russischen Heimat derzeit besonders schwer haben, von offiziellen Vorgaben abweichende Gedanken offen zu formulieren, weiß sie nur zu gut. Zumal als Frau in einer Männerdomäne, die sie sich als Filmemacherin erst mühsam erobern musste. Ihr Weg führte sie dabei zunächst nach New York, wo sie einen Abschluss an der School of Visual Arts erhielt und ihre Fähigkeiten als Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin perfektionierte. Seit dieser Zeit konnte sie eine Reihe von Filmprojekten realisieren, die nicht nur in Russland auf ein begeistertes, teilweise auch kontrovers diskutierendes Publikum stießen, sondern auch im Ausland. Mit der ebenso spannenden wie experimentellen Milieustudie Twilight Project landete Nikonova so etwas wie einen Independent-Hit, der häufiger auch bei internationalen Filmfestivals gezeigt wurde. Die Festivalpräsenz war es auch, die sie mit der Hamburgischen Staatsoper in Kontakt brachte – denn deren Intendant Georges Delnon ist ein begeisterter Cineast.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Angelina NikonovaDmitri SchostakowitschLady Macbeth von MzenskStaatsoper Hamburg
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Il barbiere di Siviglia / Ruth Berghaus

Welche berühmten Opernstoffe wurden mehrfach vertont?

Von Redaktion
21. September 2026

Welche berühmten Opernstoffe wurden mehrfach vertont? Allgemeines Dass mehrere Komponisten denselben Stoff vertonen, ist in der Operngeschichte die Regel, nicht...

Wie wird Oper in Deutschland finanziert?

Wie wird Oper in Deutschland finanziert?

Von Redaktion
21. September 2026

Wie wird Oper in Deutschland finanziert? Allgemeines In Deutschland ist die Oper ganz überwiegend eine öffentlich finanzierte Kunstform. Die Kosten...

Apollon Foyers

Der Musentempel als Meeting Hotspot

Ein Essay über "Dritte Orte", Sitzsäcke und die Zukunft der Oper
Von Michael Stallknecht
25. August 2026

Die Bayerische Staatsoper öffnet ihre historischen Foyers tagsüber für alle – mit Verkleidungskisten, DJs, Sitzsäcken und Mini-Playback-Show statt Premierenfieber. Dahinter...

Oper Köln

Oper Köln: Zurück in die Zukunft

Ein Beitrag zur lang überfälligen Wiedereröffnung des Stammhauses
Von dr.markus.schwering
25. August 2026

Die Kölner Oper zieht endlich zurück an ihren sanierten Stammplatz. Drei Jahre hätte das Interim dauern sollen, es wurden 14,...

Lydia Steier

Theokratische Albträume

Nahaufnahme: "La vestale", Staatsoper Berlin
Von Stephan Schwarz-Peters
25. August 2026

Mit seiner Historienoper La vestale gelang es dem Italiener Gaspare Spontini Anfang des 19. Jahrhunderts, die Oper zu revolutionieren. Nachdem...

Wexford

75 Jahre auf Schatzsuche

Das Wexford Opera Festival feiert diamantenes Jubiläum
Von Hugh Canning
22. August 2026

Im irischen Wexford ist eines der charmantesten Opernfestivals der Welt zuhause. Seit einem Dreivierteljahrhundert widmet man sich hier mit Begeisterung...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Ok

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?