Das Thema Hitze gewinnt in Zeiten der Klimakrise mit jedem Festivalsommer an Bedeutung. Auch in vielen Opern sind Temperaturen ein Thema – in der Handlung, der Symbolik, in der musikalischen Gestaltung lassen sie die Emotionen hochkochen. Aber muss das Publikum deshalb gleich mitschwitzen?
Von Georg Kasch
Wer hat sich eigentlich ausgedacht, die Bayreuther Festspiele Ende Juli beginnen zu lassen? Und dann den August über zu spielen, wenn es in Deutschland am heißesten ist? Das alles in einem Festspielhaus, das klimatisch einer großen Scheune gleicht, winters kalt, sommers heiß, und dazu noch unter Denkmalschutz steht, sodass an den Einbau menschenfreundlicher Temperaturregler angeblich nicht zu denken ist?
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