Jeanine De Bique, Terry Wey, Kammerorchester Basel. Label: Pentatone; Vertrieb: Naxos, 1 CD
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Die Stimme der karibischen Sopranistin Jeanine De Bique ist markant und schön, neigt in der Höhe zu leichter Schärfe – was indes als dramatisches Potenzial ausgelegt werden kann. Bei ihrem erst zweiten Album wollte sie sich anscheinend nicht sehr stark solistisch exponieren. Und hat sich daher mit dem schweizerisch-amerikanischen Countertenor Terry Wey zusammengetan. Dieser hat im Zeitraum von mehr als 20 Jahren zahlreiche Alben besungen. Die beiden Stimmen, wie sich gleich im einleitenden „Vanne, sì, che all’or quest’alma“ aus Porporas Meride e Selinunte zeigt, passen ausgezeichnet zusammen und mischen sich auf wundersame Weise. Man würde die Sopranistin ohne weiteres mit ihrem Kollegen verwechseln, würde dieser dann nicht doch eine Spur brustiger, zugleich voller im Ton klingen. Eine bemerkenswerte Kunst der Verwechslung und des Spiels mit den Geschlechtern.
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