Juli/August 2022
Auch 20 Jahre nach Gründung der Berliner Opernstiftung krankt die Musiktheaterlandschaft der Hauptstadt noch immer am fehlenden Masterplan, der alle drei Häuser zusammendenken würde.
Auch 20 Jahre nach Gründung der Berliner Opernstiftung krankt die Musiktheaterlandschaft der Hauptstadt noch immer am fehlenden Masterplan, der alle drei Häuser zusammendenken würde.
Wie grün ist, wie grün kann der Opernbetrieb sein? In Zeiten der Klimakrise ist Nachhaltigkeit ein Thema, das immer mehr an Bedeutung gewinnt und das wir deshalb zum Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe gemacht haben.
Fragen nach Krieg und Politik spielen für manche Opernstars offenbar keine Rolle. Anders agiert dagegen Anita Rachvelishvili, unsere aktuelle Coverkünstlerin. Von Anfang an hat sie ganz klar Position für die Ukraine bezogen.
Mit dem Überfall auf die Ukraine hat sich auch in der Klassikwelt alles gewandelt. Woher man kommt und wer man ist, spielte bislang keine Rolle, doch nun sind politische Positionierungen zum Ticket geworden, um weiterhin auf dem internationalen Klassikkarussell mitfahren zu dürfen.
Er war ein Gigant, so etwas wie der Urvater dessen, was man heute in Deutschland mit dem Begriff „Regietheater“ und außerhalb davon als „Eurotrash“ bezeichnet. „Trashig“ waren die Inszenierungen von Hans Neuenfels allerdings nie.
Der Einkauf prominenter Namen allein ist noch kein Garant für große Oper. Der Aufbau einer Langzeit-Zwangsgemeinschaft aus festangestellten Ensemble-Mitgliedern, allerdings auch nicht. Der viel beschworene Ensemblegeist lässt sich nicht erzwingen.
Mit Talent und Bühneninstinkt ist Anna Netrebko überreich beschenkt, doch ein Selbstläufer ist eine Scala-Inaugurazione nicht. Man darf gespannt sein, wohin die Reise der 50-Jährigen geht. Die Buhs des Abends haben der bislang Unangefochtenen jedenfalls erste Kratzer zugefügt.
Alltagsrassismus auf der Grundlage verfestigter Vorurteile: Im Juni beklagte die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende ein solches Erlebnis am Flughafen Paris. Die rote Linie ist schwer auszumachen, wo Vorsätzlichkeit anfängt.
2019 überreichten wir Edita Gruberová den OPER! AWARD für ihr Lebenswerk. Die Koloratursopranistin war ein stimmlicher Solitär und noch voller Pläne. Im Oktober 2021 ist sie im Alter von 74 Jahren in Zürich unerwartet gestorben. Zur Erinnerung bringen wir ein bislang unveröffentlichtes Interview mit ihr.
Oper und Computerspiel haben eine größere Nähe als man zunächst vermuten könnte. Mehr dazu in unserem Themen- Beitrag. Und auch im Gesang kann scheinbar Getrenntes zusammengehören, wie uns der Baritenor Michael Spyres, unser Titelkünstler, zeigt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen