Ausrine Stundyte

Foto: Petro Baratpva

Titelinterview

»Ich habe Angst und brauche sie auch«

Die Salzburger Festspiele finden nun doch statt, wenn auch in abgespeckter Version – immerhin! Als Elektra debütiert die litauische Sopranistin Ausrine Stundyte. Im Interview spricht sie über die Partie – und über den speziellen Adrenalin-Kick, wenn man eine Zehe verliert.

Dr. Ulrich Ruhnke, Chefredakteur

Editorial

Neu oder schon normal?

Viel ist momentan im Fluss: Opernhäuser suchen nach einem Modus operandi, um in Nach- oder Mit-Corona-Zeiten wieder spielen zu können. Kleinformatig, auf Abstand, modifiziert. Im Fluss sind aber auch gesellschaftliche Entwicklungen: Black Lives Matter hat das Thema Rassismus auf die Tagesordnung befördert. Auch die Kunstform Oper muss ihre Praktiken überprüfen.

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Preisgala

OPER! AWARDS 2020

Im vergangenen Jahr hat OPER! erstmals die OPER! AWARDS vergeben. Auch in 2020 findet die Vergabe der Awards wieder statt. Ein paar Momente der Preisgala 2019 im Konzerthaus Berlin zeigt unser Video.

OPER! AWARDS

Freier Sonntag an der Bayerischen Staatsoper.
Foto: Wilfried Hösl

Jenseits des Streamings

Ene, mene, Quarantäne

Nachdem sich die Opernhäuser aus den ersten Schockzuständen überwiegend herausgestreamt haben, gibt es mittlerweile auch andere Bestrebungen, mit der veränderten Realität umzugehen. Ein Überblick über die Bühnenersatzprogramme zu Seuchenzeiten.

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Günther Groissböck und Alexandra Goloubitskaia.
Foto: Lukas Görlach

Erste Live-Veranstaltungen

Taten und Freiheit

Wenige Leute, viele Emotionen: Ein Liederabend mit Günther Groissböck am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zeigt, wie man im Zeitalter der Beschränkung Unmögliches möglich machen kann. Zum ersten Mal seit Wochen ging hier eine öffentliche Kulturveranstaltung über die Bühne, ein wichtiges Zeichen wurde gesetzt.

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Mario del Monaco als Otello.
Foto: Sedge LeBlang

Blackfacing

Rolle oder Rassismus?

Nach dem Tod von George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Atlanta ist nicht nur in den USA eine heiße Debatte über Rassismus entbrannt. Auch die Opernwelt muss sich fragen, wie sie mit rassistischen Klischees umgeht. Besondere Probleme bereitet dabei die Tradition des sogenannten Blackfacing: weiße Opernsänger, die sich als nicht-weiße Operncharaktere schminken.

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