Albina Shagimuratova

Foto: Agentur

Titelinterview

»Hohe Töne sind mit dem ganzen Körper verbunden«

Die Sopranistin Albina Shagimuratova spricht über ihren Abschied von der Königin der Nacht, ihre Zukunft im Belcanto – und warum sie kein fashion victim ist.

Editorial

Das geschlossene System

Der Kulturbetrieb sieht sich gerne als offen, kreativ und kritisch. Im besten Fall ist er das. Doch gibt es genug Beispiele auch für das Gegenteil – den Kulturbetrieb oder, konkreter, die Oper als geschlossenes System. Nach außen monoton in der Spielplangestaltung, wo die ewig gleichen Repertoiretitel ihre Regieschleifen ziehen. Innen angepasst an die Bedürfnisse der großen Namen des Betriebs – ob das nun Regisseure oder Dirigenten sind –, wie neuestens der Fall Daniel Barenboim zeigt.

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Abwechslung von der Monotonie: Cinq-Mars in Leipzig
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Oper oder Agitprop? Nabucco in Hamburg.
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Regie per Ferndiagnose

In Hamburg inszeniert Kirill Serebrennikov aus dem russischen Hausarrest Verdis Nabucco. Die Musik wurde dabei als sentimentaler Kleister missbraucht, der unsere Wohlstandsgesellschaft rühren soll. Komponist und Werk kamen dabei unter knirschende Dramaturgie-Räder.

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Luxus oder Liebe?

In Zürich feiert Massenets Manon im April Premiere. Erste Einblicke in die Neuproduktion gewähren Dirigent Marco Armiliato und Regisseur Floris Visser.

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»Du darfst keine Angst vor der Bühne haben«

Mit ihrem Rollendebüt als Anna Bolena erweitert Sopranistin Olga Peretyatko erneut ihr Repertoire – und folgt damit der Entwicklung ihrer Stimme. Im Interview spricht sie über die Unsinnigkeit von Facheinteilungen und die Notwendigkeit, das eigene Stimminstrument genau zu kennen

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