Ermonela Jaho

Foto: Fadil Berisha

Titelinterview

»Man muss wahrhaftig sein«

Im Interview spricht die Sopranistin Ermonela Jaho über schüchterne Stars, das Sterben auf der Bühne
und die Wunder des Make-ups.

Editorial

Alle Jahre wieder

Komponisten-Jubiläen gehören zu den unoriginellsten, gleichwohl beliebtesten Spielplangestaltungs-elementen. Auch über den Kanon der zu feiernden Künstler herrscht Konsens. Bewertungsveränderungen gibt es, doch zeigt sich der Betrieb hier so konservativ wie jede andere Glaubensgemeinschaft. Dazu gehört auch die feste Einsortierung von Jacques Offenbach in die Schublade der nicht ganz ernst zu nehmenden leichten Muse. Unter seinen fast 140 Musiktheaterwerken gäbe es noch so manchen Schatz zu heben – wäre da nicht die öde deutsche Spielplan-Monokultur!

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Anna Netrebko, Piotr Beczała und Anita Rachvelishvili
(Foto: Ken Howard)

Tops & Flops

Triumph der Tragödin

Eine hinreißende Anna Netrebko sorgt als Adriana Lecouvreur in der Silvester-Premiere an der New Yorker Metropolitan Opera für Furore. Aber auch die anderen Partien sind hervorragend besetzt – eine Inszenierung, die selbst Cilea-Verächter überzeugen dürfte.

Zur Rubrik Scout

Okka von der Damerau als Ulrica
(Foto: Wilfried Hösl)

Interview

»Oper darf den Zuhörer nicht kalt lassen«

Im Interview spricht Mezzosopranistin Okka von der Damerau über die Staatsoper München als künstlerische Heimat, ihr dort anstehendes Debüt als Juana in Karl V., die Herausforderungen zeitgenössischer Musik und wie man dem Publikum schwierige Stücke schmackhaft machen kann.

zur Rubrik Menschen

Mehr als nur leichte Muse: Jacques Offenbach
(Foto: Archiv)

Thema

Das frivole Genie

Sein „Cancan“ gehört seit Anbeginn zum populär-klassischen Allgemeingut, doch weite Teile seines Werkes liegen immer noch im Dunkeln. Ob der 200. Geburtstag von Jacques Offenbach das ändern wird?

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Ildar Abdrazakov und Saioa Hernandez
(Foto: Teatro alla Scala)

Tops & Flops

Auferstanden aus Ruinen

Die Mailänder Scala eröffnet ihre Saison mit Verdis Widerstandsoper Attila im Monumentaldesign. Die Regie von Davide Livermore weicht aktuellen politischen Deutungen dabei grandios aus.

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