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Home Kritiken Aufführungen international

Liebe und Gewalt

"Turandot", Opéra national du Rhin, Strasbourg

Von Klaus Kalchschmid
7. Juli 2023
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
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"Turandot" in Straßburg, mit Arturo Chacón Cruz (Calaf) und Elisabeth Teige

"Turandot" in Straßburg, mit Arturo Chacón Cruz (Calaf) und Elisabeth Teige. (Foto: Klara Beck)

In Straßburg gibt es bei Puccinis Turandot kein wirklich glückliches Ende, obwohl exzellent gesungen und musiziert wird. Denn nur, weil ein Mann drei Rätsel einer Frau löst, gewinnt er damit noch lange nicht ihre Liebe.

Von Klaus Kalchschmid

 

Es ist eine toxische Beziehung von Anfang an und in jeder Hinsicht. Was reizt den jungen Calàf, sein Leben zu riskieren, obwohl er um die Kälte der Prinzessin Turandot weiß und sie noch gar nicht kennengelernt hat? Aber das Risiko reizt ihn als rücksichtslos männlichen Kämpfer wohl umso mehr. Und mit seiner Lösung ihrer drei Rätsel glaubt er auch, die Liebe dieser Frau errungen zu haben. Doch die gebärdet sich nur deshalb so männermordend, weil sie den Missbrauch an einer Vorfahrin rächen und so alle Männer kollektiv bestrafen möchte – mit unabsehbaren Folgen. Indem Calàf nun seinerseits Turandot auferlegt, seinen Namen zu erraten, setzt er seinen Vater Timur und Liù der Lebensgefahr aus, denn sie kennen als Einzige seinen Namen.

Vielleicht konnte Puccini nicht ohne Grund nach dem Suizid Liùs und vor seinem eigenen Tod kein befriedigendes Ende mehr finden, hinterließ stattdessen nur unzusammenhängende Skizzen. Aufgrund derer komponierte bekanntlich sein Schüler Franco Alfano ein leidenschaftliches Finale, das hier in seiner selten gespielten kompletten Fassung gegeben wird, auch wenn wir heute wissen, dass Alfano willkürlich und selektiv vorging, was das Original-Material angeht. Die nicht minder spannende, teilweise bewusst karge, oft tastende und leise endende Version Luciano Berios aus dem Jahr 2002 darf heute als die authentischere Schlussfassung gelten. Immerhin lässt Alfano – und da klingt auch seine Instrumentation erstaunlich zurückgenommen – am Ende hören, wie sehr Turandot sich bis zuletzt sträubt, irgendeine Zärtlichkeit, man könnte auch sagen: Zudringlichkeit, eines Mannes zuzulassen, der durchweg wenig Sensibilität zeigt. Auch das laute Geständnis, sein Name sei „Liebe“, bleibt einseitig und macht das Ganze nicht wirklich besser. So geht zum triumphalen Chor-Finale Turandot langsam Richtung Hinterbühne, während Calàf mit dem Rücken zum Publikum und sehnsuchtsvoll ausgestreckter Hand sich nicht traut, ihr zu folgen.

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