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Home Kritiken CDs, DVDs, Bücher

John Gay: The Beggar’s Opera

Von Manuel Brug
29. Mai 2021
in CDs, DVDs, Bücher, Kritiken
Lesedauer: 2 mins read
A A
John Gay: The Beggar’s Opera
Robert Burt, Beverley Klein, Kate Batter, Benjamin Purkiss, Kraig Thornber, Olivia Brereton u.a., Musicians of Les Arts Florissants, William Christie. Label: Opus Arte; Vertrieb: Naxos, 1 DVD

Beggar's Opera

Crazy: Eines der berühmtesten Bühnenstücke kennt eigentlich keiner. Weil es als stumpf gewordene Sittenkomödie veraltet und seine Musik doof und aus zweiter Hand zusammengestolpert ist und aus diesen Gründen kaum gespielt wird. Geboren wurde es im London des Jahres 1728, als der Satiriker John Gay die albern-italienischen Opernkaspereien, die des Königs sächsisches Musizierliebchen den Reichen servierte, aufspießen wollte. So tat er sich mit Johann Christoph Pepusch zusammen und schuf The Beggar’s Opera, den Hit der Saison – gleichzeitig das erste Juke-Box-Musical. Die kurzen Balladen (insgesamt über 60), die hier gegrölt wurden, entnahm man ohne zu fragen dem erfolgreichen Songkatalog des Georg Friedrich Händel. Dass niemand in dem räudigen Stück seine Arien singen konnte, war der Witz desselben. 1928 verwandelten die Herren Brecht und Weill das vielfach umgeschriebene und aktualisierte Stück in die die Dreigroschenoper.

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Tags: Beggar's OperaJohn GayWilliam Christie
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