Am Staatstheater Regensburg ging es in der auslaufenden Spielzeit um das Thema „Existenzen“. Dazu passt dieser teils etwas plakative, aber musikalisch sehr packende Rigoletto.
Von Franziska Stürz
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Seit Mai ist das Regensburger Theater Staatstheater, hat in der Zwischenzeit die Bayerischen Theatertage ausgerichtet und präsentiert nun die letzte Opernpremiere der laufenden Spielzeit. Diese steht unter dem Motto „Existenzen“, und Verdis Rigoletto ist eine sehr spezielle Figur, deren Existenz man im heutigen Kontext auf den ersten Blick anzweifeln möchte: als Hofnarr, der einem gefürchteten womanizer dient und vergeblich versucht, seine eigene Tochter vor ihm zu bewahren. Regisseur Carlos Wagner ist in Venezuela aufgewachsen und weiß, was Machismo gerade in Südamerika heute noch oder wieder bedeutet. Auch die Epstein-Files beweisen, dass junge Frauen für die High Society noch immer beliebte Handelsware sind oder geködert werden, um sich mit und an ihnen zu vergnügen.
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