Manchmal wünscht man sich einen Dirigenten, der sich mehr nach den Sängern richtet, oder einen Regisseur, dessen Ideen auch auf der Bühne sichtbar werden – wie im neuen Tannhäuser am Opernhaus Zürich.
Von Tobias Gerosa
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Nebel wabern über die dunkle Bühne, verkrampfte Gestalten stehen, kauern und liegen um einen Statuensockel: Falten eines Gewandes sind erkennbar und scharfe Bruchkanten. Ist das der Venusberg, in dem Tannhäuser zu Beginn von Richard Wagners Oper so schwer genießt und sündigt?
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