• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Sänger-Kaliber im Nebel

Die Regie dieser "Carmen" ist längst Routine, Wucht bringen die Darsteller

Von Christoph Irrgeher
30. Mai 2021
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 3 mins read
A A
Sänger-Kaliber im Nebel

"Carmen" an der Wiener Staatsoper: Anita Rachvelishvili und Piotr Beczała (Foto: Michael Pöhn)

Calixto Bieitos Carmen-Inszenierung ist nun auch in Wien angekommen. Die mediokre Regie wird von einem Sängerfest aufgewertet.

Von Christoph Irrgeher (Redakteur der Wiener Zeitung)

Der Soldatenchor staunte, das Publikum auch. „Merkwürdige Leute gibt es hier!“: Der Satz aus dem ersten Akt sprach so manchem aus dem Herzen, der im Februar der Carmen-Premiere an der Wiener Staatsoper beiwohnte. 42 Jahre lang hat Georges Bizets Erotikthriller hier ausgesehen wie eine handkolorierte Sevilla-Postkarte aus Uromas Zeiten – überladen mit Riesenröcken, Rüschen, Sonnenschirmen und Spelunken-Romantik. Nun ist dieser Bombast aus der Werkstatt Franco Zeffirellis der jüngeren, international erprobten Regie von Calixto Bieito gewichen. Der Spanier siedelt Carmen in einem grimmigen Grenzland an, in dem Kinder betteln statt herumzualbern, Soldaten Maschinengewehre schultern und Schmuggler keine pittoresken Lagerfeuer abhalten, sondern in einem abgewetzten Mercedes mit hässlicher Hupe zur Flasche greifen. Wohl bekomm’s, diese Welt ist trostlos genug! Viel gibt’s anfangs auch nicht zu sehen: nur eine Telefonzelle und einen Fahnenmast, an dem sich Carmen freudianisch reibt. Nicht einmal jene Zigarettenfabrik, aus der die Arbeiterinnen anfangs zur Pause herbeiströmen. Dafür hängen fortwährend dicke Nebelschwaden in der Luft: möglicherweise ein Fingerzeig, dass in diesem Ödland nur das Tabakgeschäft floriert.

Trotz dieser Bilder: Calixto Bieito, in den Nullerjahren Enfant terrible der Opernbühnen, hat mit seiner Carmen keinen starken Tobak geschaffen, sondern eher Regietheater der milden Sorte. Stimmt zwar, ab und zu setzt es Prügel in dieser Szenerie, einige handfeste Fummeleien und einen splitternackten Soldaten zum Drüberstreuen (im dritten Akt, warum auch immer). Trotzdem: Diese drei Opernstunden, dem Vernehmen nach im Spanien der Franco-Diktatur angesiedelt, empören und verstören nicht. Die Schäbigkeit wird nämlich von einem nostalgischen 70er-Jahre-Flair aufgelockert, und vor allem: Bieito bürstet die Geschichte nicht gegen den Strich. Das Eifersuchtsdrama findet wie gehabt statt.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Anita RachvelishviliCalixto BieitoCarmenErwin SchrottPiotr BeczalaVera-Lotte BoeckerWiener Staatsoper
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Birgit Nilsson Museum

Diva mit Bodenhaftung

Das Birgit-Nilsson-Festival 2026
Von Hugh Canning
15. August 2026

Als Birgit Nilsson 2005 starb, hinterließ sie eine finanziell gut ausgestattete Stiftung zur Auszeichnung etablierter wie auch zur Förderung aufstrebender...

Das Rheingold

Wer wagt, gewinnt

Die britischen Landhaus-Opern in der Saison 2026
Von Alexandra Coghlan
12. August 2026

Wenig Förderung, viel Risiko – die Versuchung ist groß, auf Bekanntes zu setzen. Doch die britischen Landhaus-Opern bespielen beherzt auch...

Così fan tutte

In feinster Balance

"Così fan tutte", Salzburger Festspiele
Von Franziska Stürz
9. August 2026

So schade wäre es gewesen, wenn nicht! Sechs Jahre nach der Covid-Strichfassung holen die Salzburger Festspiele Christof Loys komplette Così...

Saint François d’Assise

Brot und Ekstase

"Saint François d’Assise", Salzburger Festspiele
Von Franziska Stürz
6. August 2026

Das Werk erfordert Arbeit, auch vom Zuschauer: Messiaens Saint François d’Assise. Doch die lohnt! Dafür sorgen in dieser Produktion der...

Ariadne auf Naxos I Salzburger Festspiele

Ariadne auf dem Mars

"Ariadne auf Naxos", Salzburger Festspiele
Von Franziska Stürz
4. August 2026

Ein Hingucker ist das schon und ein wenig auch ein Aufreger fürs Salzburger Festspielpublikum: Ariadne auf Naxos im Weltall. Aber...

Siegfried I Der Ring des Nibelungen

Die Zukunft des Gesamtkunstwerks?

"Siegfried" / "Götterdämmerung", Bayreuther Festspiele
Von Stephan Schwarz-Peters
2. August 2026

Gelungen oder nicht? Der 10010110-Ring der Bayreuther Jubiläums-Festspiele ist geschmiedet. Was KI im Opernbetrieb kann, bleibt dabei (noch) Andeutung, lässt...

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?