Das Werk erfordert Arbeit, auch vom Zuschauer: Messiaens Saint François d’Assise. Doch die lohnt! Dafür sorgen in dieser Produktion der Salzburger Festspiele Philippe Sly als herausragender Titelinterpret, aber auch Dirigent Maxime Pascal und Regisseur Romeo Castellucci.
Von Franziska Stürz
Zehn Jahre arbeitete Olivier Messiaen an seinem Mammutwerk, der Oper Saint François d‘Assise. In ihr brachte der tiefreligiöse Komponist seine Suche nach einem Ausdruck für das Spirituelle, das Unsichtbare und Göttliche zum Klingen, aber auch seine Leidenschaft für Ornithologie, denn der Franz von Assisi redete bekanntlich mit den Vögeln.
Bei den Salzburger Festspielen gab es zuletzt 1992, im Todesjahr Messiaens eine viel beachtete Neuproduktion des schwierig zu realisierenden Werks. In diesem Jahr feiert die katholische Welt den 800. Geburtstag des Heiligen, und passend zu diesem Anlass präsentieren Regisseur Romeo Castellucci und Dirigent Maxime Pascal in der Salzburger Felsenreitschule ihre Version der Oper, die vom Aufbau her zunächst ganz klassisch wirkt: In drei Akten und acht Bildern erzählt sie aus dem Leben Franziskus’, ehe er zum Heiligen wurde.
Jetzt weiterlesen!
Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.
Abonnieren
Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Ausprobieren
Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!Kostenlos lesbar:








