• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Sympathy for the Devil

"Der Meister und Margarita", Oper Köln

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
Der Meister und Margarita

"Der Meister und Margarita" an der Oper Köln. (Foto: Bernd Uhlig)

Nach drei Jahrzehnten kehrt York Höllers Bulgakow-Adaption Der Meister und Margarita an die Oper Köln zurück. Mit viel Farbe überkleistert Valentin Schwarz dabei die szenische Ödnis, zumal das Stück selbst ein wenig Patina angesetzt hat. Die musikalische Umsetzung jedoch gelingt.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Ehrt eure Kölner Meister! Vier Jahre nach der kolossalen Produktion von Bernd Alois Zimmermanns Soldaten widmet sich die domstädtische Oper nun dem Zentralwerk einer weiteren lokalmusikgeschichtlichen Größe: York Höllers Meister und Margarita hatte hier bereits vor 30 Jahren, kurz nach der Pariser Uraufführung 1989, ein noch heute nachhallendes Debüt erlebt. War es Anno ‘91 Friedrich Meyer-Oertel, der auf dem Regiestuhl Platz genommen hatte, rekrutierte man für die Wiederauflage mit Valentin Schwarz frisches, junges, geradewegs auf dem Weg nach Bayreuth befindliches Blut. Dort muss er irgendwo auf der Höhe von Nibelheim den Einstieg in die Unterwelt ausfindig gemacht haben – und mit ihm den für dortige Kleidungsfragen zuständigen Kostümbildner Andy Besuch. Was die beiden aus diversen Höllenlöchern kriechen lassen, um die sonst kulissenarme, fast nackte Bühne zu bevölkern, reicht locker für eine Zehn auf der nach oben offenen Hieronymus-Bosch-Skala.

Seien es die wie aus einer schimmernd schwarzen, ölig-viskosen Substanz geformten Anzüge, denen die Teufelsbelegschaft ihr schleichend amorphes Aussehen verdankt, die als Großkünstlertreffen verkleidete Funktionärsversammlung, die in ihrer schillernden Buntheit so aussieht, als sei sie über das Holi-Festival gejagt worden, oder der Gerhard-Richter-Domfenster-Mantel, in den sich wahlweise Pontius Pilatus oder der stalkende Evangelist Levi Matthäus hüllen: Optisch hat dieses Pandämonium durchaus unvergessliche Reize. Doch alles, was dahinter liegt, geht rasch in Leerlauf über, in eine Art szenische Gymnastik, die fleißig Bilder ausspuckt und dabei wahlweise die Handlung doppelt oder konterkariert (besser gesagt: ignoriert). Den klügsten szenischen Einfall hat Schwarz im zweiten Teil, beim Satansball, der auch musikalisch den Höhepunkt des Stücks markiert – ein aus musikalischen Allusionen gesponnenes Netz, das mit „Sympathy for the devil“ sogar die alten Rock-Teufel von den Rolling Stones herbeizitiert. Hier überlässt die Regie ganz allein dem diesmal rechts postierten Gürzenich-Orchester die Show, lässt es krachen, dengeln und rumsen, während auf der Bühne exakt nichts geschieht.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Adriana Bastidas-GamboaDer Meister und MargaritaNikolay BorchevOliver ZwargOper KölnValentin SchwarzYork Höller
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Lincoln in the Bardo

Fragen von Leben und Tod

"Lincoln in the Bardo", Metropolitan Opera New York
Von Eric Myers
22. Oktober 2026

Uraufführung an der Metropolitan Opera: Missy Mazzolis Lincoln in the Bardo bringt, neben aller Ernsthaftigkeit des Themas, viel Humor, Bühnenmagie...

Tosca

Einstand gelungen

"Tosca", Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Von Guido Krawinkel
20. Oktober 2026

Warum die kuriosen Auftritte und Abgänge? Frank Hilbrich, der neue, selbst Regie führende Intendant in Gelsenkirchen, stellt sich mit Tosca...

Die Meistersinger

Ein Philosophen-Zitat macht noch keine Inszenierung

"Die Meistersinger von Nürnberg", Deutsche Oper am Rhein - Düsseldorf
Von Guido Krawinkel
19. Oktober 2026

In Düsseldorf inszeniert Daniel Kramer Wagners Meistersinger und scheint Nietzsche zu wörtlich genommen zu haben. Szenisch ist der Abend verunglückt,...

Il viaggio a Reims

Irgendwas stimmt hier doch nicht

"Il viaggio a Reims", Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Von Franziska Stürz
18. Oktober 2026

Inszenierungen von Rossinis Il viaggio a Reims können schnell klamaukig werden. Für das Gärtnerplatztheater hat Regisseur Dirk Schmeding einen echten...

Otello

Finstere Mächte am Werk

"Otello", Theater Krefeld-Mönchengladbach
Von Guido Krawinkel
18. Oktober 2026

Am Ende ein bisschen banal, aber zwischendrin entfaltet sich ein echtes Psychodrama: Roman Hovenbitzer inszeniert in Krefeld Verdis Otello und...

Tarare

Orientalismus mit politischer Kampfansage

"Tarare", Opéra Royal de Versailles
Von Manuel Brug
13. Oktober 2026

Dass er den Mozartmörder machte, glaubt heute zwar niemand mehr, aber im Schatten des Genies steht Antonio Salieri noch immer....

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Vertrag widerrufen
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Ok

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • Album des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?