Christof Loy gibt sein Debüt am Teatro de la Zarzuela Madrid mit Manuel Penellas El gato montés – und verwandelt ein spanisches Klischee in die lyrische Offenbarung der Saison.
Von Pablo L. Rodríguez
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„Es war, als würde ich mein Wagner-Debüt direkt in Bayreuth geben.“ So hat Christof Loy seine erste Produktion am Teatro de la Zarzuela beschrieben, jenem Madrider Haus, das seit 1856 als Petersdom eben jenes typisch spanischen Genres gilt. Der Vergleich klingt extravaganter, als er ist, denn für einen Regisseur, der sich fünf Jahre lang in die Zarzuela vertieft hat, trägt der Schritt auf die Bühne in der Calle de Jovellanos genau dieses Gewicht der Weihe – und des Risikos. Loy bestand die Prüfung mit einem riesigen Erfolg: Eine Neuinszenierung von Manuel Penellas El gato montés (Der Wildkater) beschließt die Saison als lyrische Offenbarung des Jahres.
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