Weder Antonia Bembos Ercole amante noch Francesco Gasparinis L’avare haben je die Aufmerksamkeit von Publikum oder Kritik auf sich gezogen. Beide lohnen sich als kleine, feine Entdeckungen aus den Randzonen des Repertoires.
Von Manuel Brug
Mit Geschenken ist es so eine Sache. Sie sollen gefallen, einen Erinnerungswert haben und irgendwie repräsentativ sein. Noch schwieriger ist es mit Gaben für ein aristokratisches Brautpaar oder einen Monarchen, etwa den allfälligen Huldigungsopern des Absolutismus für die Heirats- und Krönungskundschaft. Die wurden für so manchen Komponisten (mehr noch Librettisten) zum Griff ins Klo.
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