Seit 75 Jahren wird im irischen Wexford Oper gemacht, und zwar meistens von der raren Sorte. Zum Jubiläum wurden drei Erfolgstitel von anno dazumal neu inszeniert.
Von Hugh Canning
Für die Jubiläumsausgabe zum 75-jährigen Bestehen der Wexford Festival Opera präsentierte die seit 2020 amtierende Künstlerische Leiterin Rosetta Cucchi etwas Untypisches und Besonderes – Retrospektiven für die Hauptbühne bestehend aus drei Opern, die das Festival bereits in der Vergangenheit aufgeführt hat: Mascagnis Iris (erstmals 1995, noch im alten Theatre Royal), Rossinis frühe Komödie L’equivoco stravagante (1968) und Prokofjews Der Spieler (1972). Für Mascagni entschied sich Cucchi – die auch Regie führte –, als die erste Oper, an der sie hier einst als Korrepetitorin beteiligt gewesen war.
Daneben präsentierte ein von Daniele Callegari dirigiertes Galakonzert vier inzwischen international gefeierte Sängerinnen und Sänger, denen Wexford als frühe Karrierestation diente: die albanische Sopranistin Ermonela Jaho, die italienische Mezzosopranistin Daniela Barcellona, den maltesischen Tenor Joseph Calleja und den georgischen Bass Giorgi Manoshvili.
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