Beim Ravenna Festival lässt Mozarts Da-Ponte-Trilogie, inszeniert von Ivan Alexandre, die historische Opern-Knatterbude leben. Und triumphiert!
Von Kai Luehrs-Kaiser
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Es gibt sie noch, die historisierenden, naturalisierenden Inszenierungen nach Art von, sagen wir mal: Franco Zeffirelli, Otto Schenk oder, einige Etagen höher: Jean-Pierre Ponnelle. In Italien sowieso, wo man sich von den gerüschten, aber doch differenzierten Opern-Vorlieben eines Luchino Visconti nie ganz verabschiedete. Wer an die Früchte des deutschen Stadttheaters gewöhnt ist, rechnet damit kaum. Die Italiener sind nicht die Einzigen. Am Schlosstheater im schwedischen Drottningholm kam 2015 eine von Marc Minkowski initiierte, von seinem damaligen Partner Ivan Alexandre inszenierte Da-Ponte-Trilogie heraus, die seither um die Welt tourt. Nach Stationen in Paris, Versailles, Bordeaux und Barcelona kam der Dreierpack beim Ravenna Festival an. Und reist von hier nach Rimini und Salerno weiter.
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