• Anmelden
  • Registrieren
Newsletter Stellenmarkt
OPER!
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Die letzten Fragen
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle AusgabeNEU
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • OPER! AWARDS
Shop | Abo
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
OPER!
Home Kritiken Aufführungen international

Gruselkino mit AR-Brille

"Die tote Stadt", Deutsche Oper am Rhein

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
Die tote Stadt

"Die tote Stadt", Deutsche Oper am Rhein. (Foto: Sandra Then)

Mit oder ohne digitales Opernglas: Wache Augen sind in Daniel Kramers Düsseldorfer Inszenierung der Toten Stadt garantiert. Spannungsreich präsentiert, fesselt der Korngold-Abend ungemein und bietet musikalisch durchweg Überzeugendes.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Es spukt in Brügge. Oder zumindest im Kopf von Paul, der an diesem vom Romancier Georges Rodenbach als „tote Stadt“ besungenen Ort (nun ja) „lebt“ und seine Frau Marie betrauert. Dass Freund Frank, der nach Brügge reist, um besorgt nach dem Rechten zu sehen, nicht gleich wieder rückwärts aus der Tür fällt, nachdem er die grotesk ausgestatteten Räume von Pauls Wohnung betreten hat, zeugt von echter Nervenstärke. Hier sind alle Attribute eines Horrorfilms versammelt, zu denen auch Pauls verschrobenes Puppenmacherhobby gehört. Wie ein Besessener werkelt der Witwer an der Rekonstruktion seiner Holden, hobelt, schraubt und verwirft, bis – O Wunder! – mit der halbseidenen Künstlerin Marietta die perfekte Replik aus Fleisch und Blut in seinem Atelier vorbeigeschneit kommt. Doch selbst im Jenseits möchte Pauls Frau nicht von ihm lassen: ein Gespenst mit bleichem Haar und festem Klammergriff, das sämtliche Albtraumprodukte der Puppenmacherwerkstatt an Grusel übertrifft.

Der Regisseur Daniel Kramer hat sich Vieles und sehr Wirkungsvolles aus dem filmischen Werkzeugkasten des Horrorfilms und des Mystery Thrillers geliehen, um Erich Wolfgang Korngolds nekrophile Opernfantasie Die tote Stadt fachgerecht für die Bühne der Düsseldorfer Rheinoper zu arrangieren. Nicht zuletzt Alfred Hitchcocks 50er-Jahre-Klassiker Vertigo lässt grüßen. Handwerklich ist das, nicht zuletzt dank der zwischen Überladenheit und geometrischer Strenge pendelnden Ausstattung von Marg Horwell und der suggestiven Beleuchtung von Peter Mumford, sehr gelungen, auch dank des verdichteten Ensemblespiels. Sehr eng bleibt Kramer an den Vorgaben des Librettos, deutet das sich zwischen Lähmung und Rasanz in ganz eigenen Zeitsphären abspielende Tempo des Stücks stimmig und kreiert mit adäquat gedrehter Spannungsschraube einen Abend, der über knapp drei Stunden hinweg durchaus fesselt. Selbst für morbide Komik – beim revueartigen, mit den Möglichkeiten eines Tricksargs spielenden Auftritt der Künstlergesellschaft im zweiten Akt – ist hier Platz, wenn die psychologische Deutung aus szenischer Sicht insgesamt etwas schablonenhaft ausfällt – gerade, wenn es beim großen Showdown im dritten Akt nicht der realen Marietta, sondern den zuhauf gefertigten Puppen an den Kragen geht.

Jetzt weiterlesen!

Dies ist Premiummaterial. Testen Sie unsere Angebote, um den gesamten Artikel zu lesen.

Hier anmelden, wenn Sie bereits Abonnent sind.

Abonnieren

Das aktuelle gedruckte Heft jetzt bestellen oder komplett online lesen!

Jetzt mit wenigen Klicks zum OPER!-Inhalt:
Jetzt entdecken!

Ausprobieren

Zwei ausgewählte Artikel kostenlos lesen? Dann registrieren Sie sich hier!

Kostenlos lesbar:
Cyrille Dubois: Appetit auf Unbekanntes
Was macht eigentlich… Jane Eaglen
Jetzt registrieren
Tags: Axel KoberCorby WelchDaniel KramerDeutsche Oper am RheinDie tote StadtErich Wolfgang KorngoldNadja Stefanoff
teilenTweetsendensenden

ÄhnlicheBeiträge

Luisa Miller

Da ist der Wurm drin!

Von Jens Laurson
10. Februar 2026

Regisseur Philipp Grigorian bringt Verdis Luisa Miller nach 35 Jahren wieder an die Wiener Staatsoper und erntet eine Buh-Orgie –...

Die Meistersinger von Nürnberg

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

Von Bernd Zegowitz
9. Februar 2026

Die Meistersinger von Nürnberg werden von Elisabeth Stöppler an der Staatsoper Stuttgart ordentlich gegen den Strich gebürstet, in einer Inszenierung,...

Die Fritjof-Saga

Happy End muss auch mal sein

Von Guido Krawinkel
9. Februar 2026

Am Aalto Musiktheater in Essen entdeckt man mit der Fritjof-Saga der schwedischen Komponistin Elfrida Andrée ein Stück vernachlässigte Musikgeschichte –...

Götterdämmerung

Verdämmert in Mailand

Von Hugh Canning
7. Februar 2026

David McVicars Ring des Nibelungen für die Mailänder Scala ist fertig. Seine Götterdämmerung ist geradlinig erzählt und ordentlich gesungen, ohne...

Monster's Paradise

Eine Oper kann die Welt nicht retten…

Von Eleonore Büning
4. Februar 2026

…aber sie macht Spaß, verändert den Hörraum, klärt den Kopf. Die Politgroteske Monster's Paradise von Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek...

Schneeflöckchen

Neue Eiszeit über Russlands Märchenland

Von Andreas Berger
9. Februar 2026

Mit einem Hauch Ballets Russes an der Klima-Kippe rieselt Rimski-Korsakows reizendes Schneeflöckchen bildgewaltig und stimmschön am Staatstheater Wiesbaden.

  • Kontakt
  • FAQ: Häufige Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen
  • Widerrufsrecht für Verbraucher
  • Verpackungs- und Versandkosten
Mit der OPER! App haben Sie die gesamte Welt der Oper in der Tasche.

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Willkommen zurück!

Loggen Sie sich unten in Ihr Konto ein

Passwort vergessen? Registrieren

Neues Benutzerkonto erstellen

Füllen Sie das Formular aus, um sich zu registrieren

Alle Felder sind erforderlich. Anmelden

Passwort wiederherstellen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Anmelden

DSGVO-Erklärung

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung!


Wir haben Ihnen auch schon die erste E-Mail geschickt und bitten Sie, Ihre E-Mail-Adresse über den Aktivierungslink zu bestätigen.

Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Menschen
    • Interviews
    • Porträts
    • Was macht eigentlich…
  • Themen
    • Editorials
    • Nahaufnahme
    • Schwerpunkt
    • Wissen
  • Kritiken
    • Aufführungen international
    • CD des Monats
    • CDs, DVDs, Bücher
  • Aktuelle Ausgabe
  • News
  • Termine
    • Spielpläne international
    • TV, Radio, Internet, Kino
    • Namen & Termine
    • Sängertipps
    • Premierentipps
  • SHOP | ABO
  • Newsletter
  • Stellenmarkt
  • OPER! AWARDS
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Warenkorb

Copyright © 2026 OPER Medien GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.

Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?