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Verblendet oder heldenhaft?

"Giovanna d'Arco", St. Galler Festspiele

Von Tobias Gerosa
26. August 2022
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
A A
giovanna d'arco

Anti-Kriegs-Botschaft in St. Gallen: "Giovanna d'Arco". (Foto: Xiomara Bender)

Die St. Galler Festspiele machen Verdis Giovanna d’Arco zum Antikriegsstück, in dem vor prächtig-barocker Klosterfassade schlüssig gegen den problematischen martialischen und patriotischen Gehalt gearbeitet wird. Weil das aus Musik und Text entwickelt ist und die Solisten passen, ergibt das einen stimmigen Abend.

Von Tobias Gerosa

 

Das Theater St. Gallen hatte seine Spielzeit unter das Motto „Herstory“ gestellt und rückte dabei Frauen ins Zentrum: als Thema, Schöpferinnen und Leitungsteams. Tschaikowskys Jungfrau von Orléans sollte zu den Festspielen die schon gewohnte Rarität auf dem Klosterplatz sein. Doch dann marschierte Russland in die Ukraine ein: Ein russischer Komponist, der ein durchaus problematisches Kriegsthema vertont, war den Verantwortlichen vor diesem Hintergrund zu heikel. Dem Stoff blieb man treu, wechselte aber zu Giuseppe Verdis auch nicht eben oft gespielter Giovanna d’Arco. Als überschaubares Dreipersonenstück (zuzüglich zweier Stichwortgeber), mit seinen Kriegschören und weniger als zwei Stunden Aufführungsdauer eignet es sich hervorragend für die große Freilichtbühne. Zudem, das zeigt die Regisseurin Barbora Horáková, ist es nicht nur effekt- und wirkungsvoll umsetzbar, sondern durchaus aktuell.

Die Welt ist vom Hundertjährigen Krieg zerstört. Vor den Doppeltürmen der St. Galler Klosterkirche steht auf Susanne Gschwenders Bühne eine Kirche, von der kaum mehr als ein barockes Altargemälde übriggeblieben ist. Sind die Tümpel Bombentrichter? Ein Gerüst, Erdhaufen, ein Felsen mit Heiligenbild und ein großes Gerüst schaffen eine unwirtliche Atmosphäre und den ersten Kontrast. Davor stellt sich der Chor (nur rund 40 Leute –für einen vollen Klang hätte es ruhig mehr sein dürfen) erst stumm auf, in uniformem Schwarz mit Kinderwagen und Babyschalen, aus denen blutige Strampler gezogen werden. Eine mittelalterliche Heldengeschichte? Eher nicht. Annemarie Bulla hat die mächtigen Männer in Armeeuniformen gesteckt und die Titelfigur Giovanna wie den Chor in schwere Schuhe, Kopftuch und dicke Röcke: Sie gehört zu den Opfern der brutalen Machtspiele, an denen sie sich zu beteiligen beginnt. Warum eigentlich? Wie wird aus einem der (Flüchtlings-)Mädchen diese „Jungfrau von Orléans“, die in angeblich göttlichem Auftrag ihre Heimat verteidigt und die Engländer vertreibt?

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