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Gemischte Großwetterlage

"Les Troyens", Bayerische Staatsoper

Von Stephan Schwarz-Peters
21. Oktober 2025
in Aufführungen international, Kritiken
Lesedauer: 4 mins read
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les troyens

Im ersten Teil ging's noch klassizistisch-züchtig zu: Les Troyens an der Bayerischen Staatsoper. (Foto: Wilfried Hösl)

Musikalisch hoch gelungen, szenisch mit einigen Fragezeichen geht Christophe Honorés Inszenierung von Berlioz‘ Les Troyens über die Bühne. Ob am Ende die Jubel- oder die Buhfraktion den Abend für sich entscheidet, lässt sich vor lauter Lärm kaum feststellen.

Von Stephan Schwarz-Peters

 

Herrje, jetzt hatte man sich schon so auf Anita Rachvelishvilis Münchner Didon-Debüt gefreut – und dann muss im letzten Moment eine akute Berliozitis (oder ein anderes unwillkommenes Etwas) diesen Traum zunichtemachen. Ärgerlich. Doch die Bayerische Staatsoper wäre nicht sie selbst, könnte sie nicht auf die Schnelle einen ebenso prominenten Ersatz aus dem Hut und mit Ekaterina Semenchuk eine rollenerfahrene Hauptprotagonistin auf die Bühne zaubern, die die emotionalen Höhen- und Tiefflüge dieser Figur so ergreifend darzustellen weiß, dass man am Schluss genauso zerschmettert auf dem Sessel kauert wie die selbstmordbereite Karthagerkönigin auf ihrem Scheiterhaufen. Mit großer Geste und großer Stimme trotzt Semenchuk nicht nur den aus dem Orchestergraben schwappenden Klangfluten, die Daniele Rustioni jedoch allergrößtenteils gut im Griff hat, sondern auch dem wie ein junger Gott schmetternden Gregory Kunde.

Dieser Mann besitzt Bodybuilder-Stimmbänder: Sein Aeneas hat Kraft und Konstanz von der ersten bis zur letzten Sekunde, die Stimme strahlt wie eine Bach-Trompete, feuert Spitzentöne ab wie ein Präzisionsgewehr und verfügt dabei über ein jugendliches Timbre, das sein wahres Alter (68) und seine (vom Kostümbildner Olivier Bériot nicht eben vorteilhaft verpackte) optische Erscheinung Lügen straft. Wie perfekt das Hauptdarstellerpaar nicht nur im gemeinsamen Pathos funktioniert, beweist das Ges-Dur-Gesäusel des Liebesduetts im vierten Akt. In der „nuit d’ivresse et d’extase infinie“ scheinen beide Stimmen zunächst auf einem schwebenden Pianoklang aufeinander zuzufliegen, um dann in aller Zärtlichkeit miteinander zu verschmelzen: gesungener Blümchensex, eine Meisterleistung lyrischen Ausdrucks, dieweil es im Raum schwer nach Tristan und Isolde zu duften beginnt. Doch darf man musikalische Höhepunkte wie diesen nicht nur im zweiten Teil des scharf zäsurierten Bühnengeschehens suchen. Denn neben den Karthago-Akten gibt es ja auch den Anfang, der in Troja spielt.

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